Emmis Weg geht hier zu Ende

In der letzten Woche mussten wir Emmi erlösen lassen. Bereits seit einem halben Jahr deutete sich an, dass sich bei Emmi etwas veränderte. Zunächst wurde sie immer ruhiger und fraß schlecht. Ihr Unterschnabel wuchs unnormal und musste mehrmals gekürzt werden. Dann zeigte eine Ultraschalluntersuchung eine Vergrößerung am Legedarm, die Ärzte gingen von einem Tumor aus. Er wuchs sehr schnell und Emmi bekam zunehmend Atemnot. Es war schwer das mit anzusehen. Wir entschieden uns sie erlösen zu lassen, denn sie sollte sich nicht quälen. Emmi kam am 26.05.2017 in die Pflegestelle. Sie wurde auf einer Wiese ausgesetzt und glücklicherweise sofort gefunden, bevor ihr weiterer Schaden zustoßen konnte. Sie war flugunfähig, hatte ein verletztes Nasenloch und an einem Fuß fehlten ihr mehrere Zehen. Ihre anfängliche Ängstlichkeit überwand sie im Schwarm aber schnell und zeigte, dass sie eine ausgezeichnete Kletterin war. Emmi war immer eine eher ruhigere Henne, aber nach dem Einzug von Friedolin war sie regelrecht aufgeblüht. Sie liebte Kolbenhirse und fraß diese am liebsten genüsslich und in aller Ruhe vom Löffeln. Leider müssen wir uns nun von ihr verabschieden, das müssen wir so wohl akzeptieren. Auch wenn wir es uns anders gewünscht hätten. Trotzdem lässt der Gedanke an sie uns lächeln, denn wir wissen, dass sie gern bei uns gewesen ist. Und wir haben sie gern dieses Stück ihres Weges begleitet. Ganz, ganz liebe Grüße dorthin wo Du jetzt bist, liebe Emmi, wir sehen uns bestimmt irgendwann einmal wieder.

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