Ein ganz besonderer Stern leuchtet nun am Himmelszelt

Sternchen zog im November 2019 mit ihrem Partner Piet in die Pflegestelle Ibbenbüren. Sie war zu diesem Zeitpunkt schon sehr gehandicapt, durch regelmäßiges Eierlegen hatte sie einen Calciummangel, was zu mehreren Frakturen führte. Sternchen war flugunfähig und hatte eine Art Spreizbeinchen entwickelt, sie konnte daher nicht fliegen und auch ihre Füße und Beine nicht benutzen. Ihre Einschränkungen hielten sie aber nicht davon ab, das Vogelzimmer zu erkunden, sie erkrabbelte sich ihre Wege. Durch die Dauerbrutigkeit hatte sie viel Wasser eingelagert und wollte immer neue Eier legen. Um dieses Dauerlegen zu unterbinden, bekam sie verschiedene Medikamente, die aber leider nicht halfen. Erst ein Hormonchip half ihr richtig gut, sie hörte mit dem Legen auf und verlor 20g an Gewicht, eingelagertes Wasser. Sternchen wurde immer lebendiger, mit der Gewichtsreduktion konnte sie sich viel besser bewegen und sie hatte riesigen Spaß ihre Umgebung zu erkunden. Und ihr Freund Piet kam regelmäßig zu ihr, hat sie gekrault und gefüttert, sie hatten zusammen einen speziellen Ruf, meldete Sternchen sich, kam Piet angeflogen und Sternchen hat sich gefreut. Manchmal musste man sie bremsen, denn sie zog sich mit ihrem Schnabel auch auf höhere Plätze und fiel dann auf den gepolsterten Boden. Sie war mit sich und ihrer kleinen Welt so zufrieden und glücklich, hat gerne ihre Freunde beobachtet und erzählt. So war sie auch an jenem Samstag im August super gut zufrieden und es schien alles in Ordnung zu sein, doch plötzlich fiel sie auf die Seite und auf den Rücken und hatte eine angestrengte Atmung. Sie sollte noch von dem Tierarzt angeschaut werden, doch dazu kam es nicht mehr, denn innerhalb weniger Minuten schlief Sternchen für immer in den Händen ihrer Felos ein.


Liebes Sternchen, du bist so schnell von uns gegangen. Es war ein großer Schock, dich so plötzlich zu verlieren. Wir vermuten, dass du einen Schlaganfall hattest. Im November 2019 haben wir dich und Piet aus Dresden abgeholt, die weite Autofahrt habt ihr 2 toll gemeistert und ihr ward von Anfang an richtig gut zufrieden. Du konntest dich endlich frei bewegen, hattest deinen eigenen Käfig- und Spielplatzbereich und Piet konnte fliegen, toben und kam dich regelmäßig besuchen. Du warst selbstbewusst und hast uns genau gezeigt, was du magst und was nicht. Durch die tägliche Medikamentengabe hast du dich auch schnell an uns und unsere Hände gewöhnt. Nach der Medigabe bist du immer bei uns auf die Hand geklettert und hast als Belohnung immer gerne Reiswaffeln geschreddert. Im Schwarm warst du sehr beliebt und deine Freunde waren immer bei dir und in deiner Nähe, darüber hast du dich sehr gefreut. Mit Lucky hast du eine beste Freundin gefunden und ihr 2 habt oft so schön zusammen gespielt oder euch was erzählt. Mit nassem Grün konnte man dir eine Freude bereiten, dann hast du darin ein wenig gebadet. Du warst eine so tolle Wellidame und wir hätten dich gerne noch ganz lange bei uns gehabt und dich verwöhnt. Wir sind ganz traurig, dass nun die Zeit des Abschiedes kam und vermissen dich unendlich. Wir werden dich niemals vergessen und danken dir für die wunderschöne gemeinsame Zeit. Danke, dass du bei uns warst, wir haben dich ganz besonders lieb, für immer.

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