Lucky, alles Gute kleines Engelchen

Lucky zog im Februar 2021 in die Pflegestelle Ibbenbüren. Sie war flugunfähig, hatte mehrere Arthrosen und ihr fehlten 2 Zehen an einem Fuß. Am Anreisetag wurde beobachtet, dass sie kurzatmig war und Wasser eingelagert hatte und von daher wurde sie direkt auf Medikamente eingestellt. Schließlich war sie mit 11 Jahren auch schon eine Seniorin und die medikamentöse Unterstützung tat ihr gut. Lucky brauchte ihre Zeit, um anzukommen und den neuen Felos und ihren neuen Freunden zu vertrauen, aber sie machte jeden Tag neue Fortschritte und erkundete das Vogelzimmer. Auch die Herren wurden genau unter die Lupe genommen und mit Bibi fand sie ihren Traumwelli. Bibi kümmerte sich rührend um Lucky und die 2 waren einfach ein Traumpaar. Lucky war immer gut zufrieden, wenn ihre Freunde leise waren, hörte man Lucky erzählen. Sie hatte ihre eigene wunderschöne Melodie und sie konnte sich stundenlang mit einer kleinen Holzkugel an einem Lederband beschäftigen, diese trug sie im Schnabel hin und her. Alles schien so perfekt und Lucky war glücklich mit ihrem Bibi und ihrer kleinen Welt. Doch dann wurde Bibi krank, er hatte einen Tumor hinter dem Auge und musste operiert werden. In der Aufwachphase verstarb er mit nur 2 Jahren und Lucky trauerte so sehr. Seit Bibis Tod waren ihre schönen Melodien nicht mehr zu hören. Nach einiger Zeit freundete sie sich mit Sternchen an und die 2 wurden feste Freundinnen und haben immer zusammen gesessen, doch auch Sternchen flog plötzlich über die Regenbogenbrücke und Lucky trauerte wieder sehr. Doch Flöckchen und Krümel konnten Lucky wieder glücklich machen. Mit Flöckchen fand Lucky wieder eine tolle Freundin an ihrer Seite und Krümel nahm gleich beide Damen als Freundin und so waren sie immer zu dritt zu sehen und die drei waren glücklich zusammen. Doch Lucky bekam Ende Januar neurologische Probleme und vermutet wurde ein Schlaganfall. Zuerst schien es, dass ihr das verordnete Medikament helfen würde, doch dann verschlechterte sich ihr Zustand rapide, wahrscheinlich hatte sie noch einen Schlaganfall. Da es keine Aussicht auf Besserung mehr gab, wurde sie erlöst und konnte in Frieden gehen.

Liebe Lucky, du warst unser kleiner Sonnenschein und wir vermissen dich so sehr! Wir haben 3 Tage und 2 Nächte mit dir gekämpft und gehofft, dass es dir wieder besser geht und du noch bei uns bleiben darfst, aber leider hattest du keine Kraft mehr und so ließen wir dich ziehen. Vom ersten Augenblick haben wir dich in unser Herz geschlossen und wir sind dir so dankbar, dass du in unser Leben getreten bist. Du warst eine tolle Wellidame und hast uns immer genau gezeigt, was du möchtest. Mit Bibi hast du deine große Liebe gefunden und es tat uns so unendlich leid, als er dich verlassen musste. Aber du hast immer gekämpft und sogar einen neuen Freund und 2 tolle Freundinnen gefunden. Flöckchen und Krümel sind ganz still und vermissen dich. Die Kuscheleinheiten mit dir, wo du dich bei uns in die Hand gekuschelt hast, die werden wir nicht vergessen und wir danken dir für dein Vertrauen. Nun bist du bei Bibi und Sternchen, sie haben dich bestimmt mit offenen Flügeln empfangen.

Mach es gut kleine Maus, wir haben dich unendlich lieb!

Speedy – flieg frei kleiner Kämpfer

Speedy zog Anfang Dezember 2021 in die Pflegestelle Ibbenbüren. Er kam aus einer Außenvoliere, die gerade aufgelöst wird. Da er der Schwächste in dem Schwarm war und abseits von seinen Freunden auf dem Boden saß, wurde er direkt mitgenommen und versorgt. Speedy war sehr schwach, konnte nicht fliegen und schien auch nicht viel sehen zu können, sein Alter ist nicht bekannt. Beim Tierarzt wurde ein Röntgenbild vom Bauchraum gemacht, um die Organe zu beurteilen und leider zeigte das Bild, dass er schwer krank war. Arthrosen machten ihm zu schaffen und haben auch die Flugunfähigkeit verursacht, aber auch das Herz und die Leber sahen sehr schlecht aus und die Schilddrüse war deutlich verändert. Bei der Untersuchung der Augen stellte sich heraus, dass er auf einem Auge komplett blind war und auf dem anderen Auge nur noch Schatten sehen konnte. Seine Prognose war sehr schlecht und es war klar, dass ihm nicht mehr viel Zeit blieb.
Speedy war ein richtiger Kämpfer, er fraß gut, am liebsten rote Hirse und nahm jeden Tag an Gewicht zu. Er liebte es, seine neuen Freunde um sich zu haben, da konnte er sich entspannen und ihren Geschichten lauschen. Auch seinen neuen Felos vertraute er langsam und lernte, dass er nach der Medikamentengabe wieder zurückgesetzt wurde. Aber Speedy war auch sehr schwach, er plusterte oft und schlief viel. Die schönen Momente, die er zwischendurch hatte, die kostete er richtig aus und erkundete dann seine Umgebung, doch seine Kräfte wurden jeden Tag weniger. Anfang Januar schlief er im Kreise seiner Freunde für immer ein.

Lieber kleiner Speedy, du warst ein toller und lieber Welli, wir danken dir, dass wir dich kennenlernen durften. Leider war die gemeinsame Zeit viel zu kurz, aber du hast uns das Gefühl gegeben, dass du dich bei uns geborgen und wohl gefühlt hast. Du hast so gekämpft und hast uns jeden Tag gezeigt, dass du noch bei uns und deinen neuen Freunden sein wolltest. Du hast uns vertraut, obwohl du uns nicht sehen konntest, dass hat uns sehr berührt. Wir wollten dir deine letzte Zeit so schön wie möglich gestalten und hoffen, dass du das gespürt hast. Nun bist du frei von Schmerz und Leid, jetzt kannst du wieder fliegen und auch sehen. Wir wünschen dir alles Liebe und Gute, dort, wo du nun bist. Im Herzen hast du deinen festen Platz und wir werden dich niemals vergessen.

Mach es gut kleiner Freund, wir haben dich sehr lieb!

Abschied vom ehemaligen Schwarmchef Arni

In Ibbenbüren wurde im Dezember 2015 (damals noch keine Pflegestelle) ein neues Scharmmitglied gesucht und Arni, zu diesem Zeitpunkt war er 6 Jahre, stand bei den Tierfreunden Münster gerade zur Vermittlung. Am 6. Dezember 2015 machten sich die Felos auf, um Arni abzuholen. In der Voliere saß noch eine gehandicapte Henne, die erst einen Tag zuvor bei den Tierfreunden abgegeben wurde. Da eine Vermittlung wegen ihrer Handicaps sehr schwer gewesen wäre, wurde sie auch mit eingepackt und auf der Fahrt ins neue Zuhause, wurden Cleo und Arni direkt ein festes Paar. Arni war ein sehr liebevoller Wellensittich, er hat sich immer rührend um seine Cleo gekümmert, aber auch bei seinen anderen gehandicapten Freunden war er immer zu sehen. Im September 2016 wurden die Ibbenbürener Wellis dann zu Hürdenwellies und Cleo und Arni gingen mit in den Verein.

Im Laufe der Jahre wurde ein Hodentumor bei Arni diagnostiziert, mit einem Hormonchip konnte der Tumor gut behandelt werden. Arthrosen in den Hüften und Schultergelenken entwickelten sich und er wurde unsicherer beim Fliegen. Bei einem Flugunfall zog er sich eine Rabenschnabelbeinfraktur zu und konnte ab da dann nur noch etwas segeln, aber Arni war eh lieber zu Fuß unterwegs. Als im April 2019 seine Cleo verstarb, brach für Arni seine Welt zusammen, er hat furchtbar getrauert. Peanut konnte ihn aus seiner Trauer befreien und die 2 wurden sehr enge Freunde, doch als Peanut im April 2020 verstarb, da starb auch ein Teil von Arni. Er hat sich zurückgezogen und war nun als Einzelgänger unterwegs. Er hat keinen neuen Freund oder neue Freundin mehr an sich herangelassen und beobachtete lieber seine Freunde.

Vor ein paar Wochen baute er körperlich ab, er schlief viel und war geplustert. Ein Röntgenbild zeigte, dass Arni nun auch noch einen Nierentumor hatte und sich viel Wasser im Körper einlagerte. Eine Entwässerungstherapie brachte nur kurzzeitig Besserung, Arni hatte keine Kraft mehr, er ist mit 12 Jahren im Kreise seiner Freunde und Felos ganz friedlich eingeschlafen.

Lieber Arni, für uns wirst du immer ein ganz besonderer Welli sein! Du hattest ein so großes Herz für deine Freunde und besonders für deine Cleo, du hast sie über alles geliebt. Und du hast immer gespürt, wenn es einem deiner Freunde nicht gut ging. 6 Jahre warst du bei uns und gehörtest einfach dazu. Du warst bei deinen Freunden sehr beliebt und alle haben auf dich geschaut, so dass wir dich als ihren Schwarmchef ernannten. In den letzten Monaten hast du dann diesen Posten an Piet abgegeben und bist in den Ruhestand getreten und hast lieber alles beobachtet und trotzdem mochten dich all deine Freunde sehr gerne. Als Cleo und auch Peanut über die Regenbogenbrücke flogen, da hast du sehr getrauert und uns tat es so unendlich leid. Auch wenn du dich etwas zurückgezogen hast, so hoffen wir, dass du trotzdem gespürt hast, dass wir dich über alles liebgehabt haben und immer lieben werden! Du hast so viele Freunde kommen und gehen sehen, nun musstest du selbst gehen und wir vermissen dich so sehr!!! Es tröstet uns ein wenig, dass du nun wieder bei deiner Cleo bist, jetzt habt ihr 2 euch wieder und Peanut hat dich auch sicherlich schon begrüßt. Mach es gut kleiner Freund, wir werden dich immer im Herzen tragen und an dich denken. Wir haben dich lieb!

Balu ist da!

Der Erste am Morgen… der Lauteste tagsüber… der Letzte am Abend…….. das ist Balu!

Balu ist bereits im August zusammen mit seiner Freundin Blacky (sie wurde in den letzten Tagen schon vorgestellt) von den Tierfreunden Münster nach Ibbenbüren gezogen. Bei der Abholung in Münster wurden wir von Balu bereits von weitem lautstark begrüßt. Er war nicht zu überhören. Dort hatte er sich sofort in Blacky verliebt und sich rührend um sie gekümmert und somit ihr Herzchen erobert. In Ibbenbüren angekommen, hörte er seine neuen Freunde und hat Diese auch lautstark begrüßt, doch erst einmal ging es in die Quarantäne, was Balu so gar nicht passte. Aber die Zeit haben die 2 gut gemeistert und durften dann danach zusammen ins Vogelzimmer, auch dort ist Balu nun nicht mehr zu überhören. Bei der Eingangsuntersuchung wurde eine ausgeprägte Rachitis diagnostiziert, dadurch sieht seine Körperhaltung etwas merkwürdig aus, er kommt momentan aber sehr gut damit zurecht. Er ist ein guter Flieger und erreicht somit alle Plätze im Vogelzimmer. Balu hat unglaublich viel Energie, er ist den ganzen Tag aktiv und möchte überall mit dabei sein. Er fliegt aber auch immer wieder zu Blacky und kümmert sich um sie.

Balu, Herzlich Willkommen in Ibbenbüren!

Mach es gut kleiner Freund

Tapsi zog 2015 mit 3 Jahren in die Pflegestelle Lübeck. Bislang hatte er schon viel mitmachen müssen, denn bekannt war, dass er ca. 2 Jahre in einem Eimer gelebt hat. Daher war er von dem Platzangebot in seinem neuen Zuhause zuerst überfordert und versuchte sich zu verstecken. Nur langsam traute er sich seine neue Umgebung zu erkunden, aber seine neuen Freunde halfen ihm dabei. Gerade zu Krümel baute er Vertrauen auf und auch wenn Krümel diese Zuneigung zuerst nicht immer erwiderte, so traute Tapsi sich auch zu den anderen Schwarmmitgliedern.

Tapsi litt an einer Gefiederstörung und war daher flugunfähig. Obwohl er sehr dichtes Gefieder hatte, fehlten ihm aber die Schwungfedern und daher war er als Fußgänger unterwegs. Mit der Zeit wurden Tapsi und Krümel gute Freunde und Tapsi lernte viel von ihm und Krümel gab ihm Halt. Auch spürte er die Liebe und gute Betreuung seiner neuen Felo in Lübeck und fühlte sich über die Jahre geborgen und sicher.

Ende Mai dieses Jahres verschmolz die Pflegestelle Lübeck mit der Pflegestelle Ibbenbüren und Tapsi fuhr mit seinen Freunden Krümel und Hope den langen Weg, in das neue Zuhause nach Ibbenbüren. Beim Einzug war ihm schon anzusehen, dass der Umzug recht anstrengend war und er wurde gleich auf unterstützende Medikamente eingestellt. Auch stellte sich schnell heraus, dass er ganz schlecht sehen konnte. Im alten Zuhause und in gewohnter Umgebung hat er seine Sehbeeinträchtigung gut verstecken können, doch nun im neuen Vogelzimmer brauchte er ein paar Tage, um sich zurecht zu finden. Auch hier orientierte er sich wieder an Krümel und die 2 waren nur zusammen unterwegs. Tapsi hat aber schnell gelernt, wo sich alles befindet und war sehr entdeckungsfreudig. Auch den neuen Felos vertraute er von Beginn an und nahm lieb seine Medikamente. Bei der Medikamentengabe wurde eine neue Seite an ihm entdeckt, denn hatte er diese lieb genommen, legte er sich in der Hand der Felo ab und lies sich ganz ausführlich das Köpfchen kraulen! Leider bekam er immer mehr Probleme mit der Atmung, Wasser lagerte sich in den Lungen ein und die Medikamente brachten nicht mehr die erwünschte Wirkung. Er brauchte viele Schlafpausen und jede Anstrengung machte ihm zu schaffen. Er sollte in der kommenden Woche dem Tierarzt vorgestellt werden, um zu schauen, ob man ihm noch helfen kann, oder ob man ihn ziehen lassen muss. Doch Tapsi hat sich an dem Wochenende davor in der Nacht selbst auf dem Weg zu seiner letzten Reise aufgemacht, er ist ganz friedlich eingeschlafen.

Lieber Tapsi, du hast viele Herzen berührt und immer tapfer gekämpft. Schon ihn Lübeck hast du deine Spuren hinterlassen und wurdest von deiner Felo umsorgt und geliebt. Und auch wenn du in Ibbenbüren nur wenige Wochen verbringen konntest, so wurdest du von all deinen gefiederten Freunden und von deinen beiden Felos über alles geliebt! Von Anfang an warst du im Schwarm beliebt und hast uns jeden Tag ganz viel Sonnenschein in unser Leben gebracht. Immer warst du gut gelaunt und hast Zufriedenheit ausgestrahlt. Und das du uns von Anfang an so sehr vertraut hast und wir dein Köpfchen kraulen durften, dafür sind wir dir unendlich dankbar. Auch wenn wir nur ganz wenig gemeinsame Zeit zusammen haben durften, so danken wir dir von ganzem Herzen, dass du in unser Leben getreten bist. Du warst ein ganz toller Welli. Wir werden dich immer in unseren Herzen tragen und dich lieben. Mach es gut, kleiner Schatz, wir haben dich lieb!