Gelsenkirchen

Erwin

Geschlecht: m
Schlupf: 2000
Einzug: 2020
Farbe: Schecke weiß-blau

Paten: Familie Marbach aus Hamburg

Beschreibung folgt

Kletter-Coco

Geschlecht: w
Schlupf: 2009
Einzug: 2020
Farbe: türkis

Beschreibung folgt

Bonny


Geschlecht: w
Schlupf: 2020
Einzug: 2020
Farbe: blau

Beschreibung folgt

Oskar


Geschlecht: m
Schlupf: 2009
Einzug: 2020
Farbe: normal dunkelblau

Beschreibung folgt

Brunhilde


Geschlecht: w
Schlupf: 2019
Einzug: 2020
Farbe: weiß

Beschreibung folgt

Freddy


Geschlecht: w
Schlupf: 2019
Einzug: 2020
Farbe: normal grün

Paten: Daniela + Maik Blom, Ibbenbüren

Beschreibung folgt

Mausi


Geschlecht: w
Schlupf: 2017
Einzug: 2020
Farbe: normal hellblau
Partner: Scotty


Beschreibung folgt

Jerry


Geschlecht: w
Schlupf: 2019
Einzug: 2020
Farbe: gelb

Patin: Daniela aus Hattingen


Beschreibung folgt

Uri

Geschlecht: m
Schlupf: unbek.
Einzug: 2020
Farbe: türkis
Partnerin: Dawn

Patin: Yvonne Z. aus B.

Beschreibung folgt

Mina

Geschlecht: w
Schlupf: 2020
Einzug: 2020
Farbe: Hellblau-gelb

Paten: Daniela aus Hattingen


Beschreibung folgt

Hilde

Geschlecht: w
Schlupf: 2019
Einzug: 2020
Farbe: normal hellblau

Paten: Familie Julius, Marl


Hilde sollte mit ihren Freunden in eine schöne Außenvoliere ziehen. Was der Halterin nicht bekannt war – Hilde plumpst wie ein Stein, statt zu fliegen.
So konnte die offenbar noch junge Dame nicht verbleiben. Erst wurde sie in einen separaten Käfig gesetzt, was ihr ganz und gar nicht gefiel. Auch ein flugfähiger Begleiter aus dem Außenvolierenschwarm konnte nur eine kurzzeitige Notlösung sein.
Während Hilde also auf ihren Umzug in die Pflegestelle wartete, wurde sie schon eingangsuntersucht, so dass sie am Umzugstag direkt zu den Gelsenkirchener Fußgängern durfte.

Insgesamt ist sie sehr zugänglich, fast zahm. Und für frisches Grün steht sie Kopf. Manchmal zeigt Hilde sich hier aber etwas unbeholfen und muss sich oft noch ausprobieren. Durchsetzen kann sie sich aber schon, und wenn sie in schwierigen Situationen mal keine menschliche Hilfe möchte, verprügelt sie auch schon mal den helfenden Finger. Eindeutig Henne

Poseidon

Geschlecht: m
Schlupf: 2013
Einzug: 2019
Farbe: hellgrün
Partnerin: Pauline

Patin: An Ko aus Gladbeck

Poseidon stammt aus der gleichen Haltung wie Sina und Maxi. Er ist damit der letzte Fußgänger, der von dort auszog, bevor die Haltung endgültig aufgelöst wird.

Seine körperlichen Proportionen als Schauwellensittich werden der Grund für seine Flugunfähigkeit sein. Bei der Eingangsuntersuchung wurden keine weiteren Ursachen festgestellt.

Poseidon ist für seine Größe ungewöhnlich agil und ständig unterwegs. Dabei zeigt er sich aufmerksam und scheu vor dem Menschen, aber umgänglich gegenüber seinen Mitbewohnern.

Elli

Geschlecht: w
Schlupf: 2018
Einzug: 2019
Farbe: normal grün

Elli zog aus einem Fliegerschwarm in die Pflegestelle, da sie dort immer mithalten wollte, abstürzte und auch nicht alleine sitzen sollte.
Ursprünglich wurde vermutet, dass sie wegen des frühen Verlusts ihres Partners begann zu rupfen, aber schließlich wurde auch PBFD bei ihr diagnostiziert, was ausschlaggebend für ihre Flugunfähigkeit sein dürfte.

Zwar ist Elli erst 1,5 Jahre alt, aber in ihrem neuen Zuhause zeigt sie sich als geradlinig und sehr durchsetzungsstark, sprich: Wenn sie irgendwohin will, werden alle eventuell im Weg sitzende Mitbewohner vertrieben. Umwege klettern ist für Elli keine Option. So hat sie sich in kurzer Zeit schon ihren Respekt erarbeitet.

Scotty

Geschlecht: m
Schlupf: 2015
Einzug: 2019
Farbe: blau Gelbgesicht
Partnerin: Mausi

Scotty ist der Letzte aus einem vierköpfigen Schwarm, wobei er seit geraumer Zeit virusbedingt nicht mehr fliegen konnte. Um nicht alleine zu bleiben, zog er in die Pflegestelle.

Es dauerte nur wenige Augenblicke, nachdem Scotty auf Schnee-Urmel traf, und sofort waren die beiden Unzertrennlich. Egal, wo sie zusammen entlang klettern, alle paar Zentimeter wird innegehalten, um zu schnäbeln oder sich die neuesten Nachrichten zu erzählen.
Einen guten Einstieg braucht mal ihm jedenfalls nicht zu wünschen.

Pina

Geschlecht: w
Schlupf: 2017
Einzug: 2019
Farbe: normal hellblau

Patin: Regine L. aus H.

Pina zog aus einem Fliegerschwarm in die Pflegestelle. Ihr altes Zuhause musste sie mit Einsetzen ihrer Brutigkeit verlassen, da sie sich gegen ihre aufdringlichen männlichen Schwarmgenossen nicht mehr zur Wehr setzen konnte und keine Ruheorte fand.
Sie hat extreme Spreizbeine und ihre Füße können nur wenig greifen, so dass sie zum Entspannen nur liegen oder irgendwo hängen kann. Kurzzeitig aufrechter sitzen ist nur schwer möglich.

Minnie

Geschlecht: w
Schlupf: 2018
Einzug: 2019
Farbe: Rainbow blau

Patin: Nina K. aus Thüringen

Die beim Einzug erst einjährige Minnie fand ihren Weg über ein Tierschutznetzwerk. Zuvor lebte sie beengt mit 5 anderen Wellensittichen in einem dafür zu kleinen Käfig ohne regelmäßigen Freiflug, weshalb sie sich auch in der Pflegestelle erst als etwas flugschwach zeigte.
Ein Bein war mal gebrochen und blieb unbehandelt, darum hat sie beim Laufen, Klettern und Landeanflügen einige Schwierigkeiten, mit denen sie aber klarkommt.

Minnie zeigt sich offen gegenüber ihren neuen Mitbewohnern, die finden sie wegen ihrer leichten Ungeschicklichkeit möglicherweise aber etwas ungestüm, so dass sie lieber das Weite suchen.

Sie brachte Grabmilben mit, die anfangs noch behandelt werden mussten

(Schnee-) Urmel +

Geschlecht: m
Schlupf: 2015
Einzug: 2019
Farbe: weiß
Partner: Scotty

Patin:

Urmel sollte als Neuzugang in einen gutgeführten kleinen Schwarm einziehen. Dort fiel allerdings sein entzündetes Auge auf, und ein genommener Abschnitt offenbarte einen Befall mit Mycobakterien.
Da die Krankheit in der Pflegestelle schon bekannt war, konnte Urmel, der aus unbekannten Gründen auch nicht fliegen kann, in Gelsenkirchen bei den Fußgängern einziehen.

Er zeigt sich sehr kontaktfreudig, und seine kräftig blaue Wachshaut hilft ihm auch, trotz seiner aus Vogelsicht unscheinbaren Farbe Freunde zu finden. Dem Menschen gegenüber war er anfangs jedoch sehr scheu, das legt sich nur sehr langsam.

Isabella

Geschlecht: w
Schlupf: 2018
Einzug: 2019
Farbe: Schecke gelb

Paten: Familie Julius, Marl

Isabella zog gemeinsam mit Falbala in die Pflegestelle und dort in den Fußgängerbereich. Sie als Fliegerin zeigte sich dort jedoch rasch unterfordert und konnte bald zu den Fliegern umziehen.

Im Gegensatz zu Falbala bekam sie die ursprünglich im Eingangscheck schon gefundenen Megas mit Kräutern im Wasser nicht in den Griff und musste mit einem pilzhemmenden Mittel behandelt werden.
Sie ist recht unternehmungslustig, liebt es aber auch, gelegentlich an der Fußgängervoliere bei ihrer Schwester zu sitzen und zu entspannen.

Sina

Geschlecht: w
Schlupf: unbek.
Einzug: 2018
Farbe: Rainbow blau
Partner: Maxi

Patin: Saskia O. aus Bochum

Sina zog aus einer tierschützerischen Haltung ein, die sich aus eigenen gesundheitlichen Gründen drastisch reduzieren musste. Durch diese Notfallsituation wurden nicht ganz so strenge Maßstäbe an die Aufnahmekriterien eines Hürdenwellies gelegt. Ihren Partner Maxi brachte sie gleich mit.

Laut Aussage der Halterin leidet Sina an einer Störung des Magen-Darm-Trakts, ohne dass Megas nachgewiesen werden konnten. Hier zeigt sie auch etwas voluminösen Kot, aber bisher keine Einschränkungen dabei.
Allerdings wurde bei ihr und ihrem Partner ein starker Befall mit Trichomonaden festgestellt, der erstmal in separater Unterbringung behandelt werden musste.

Nach erfolgter Quarantäne zeigte Sina sich offen für alles – eine richtige Henne eben, die alles mal im Schnabel haben musste, überall ordentlich aufräumte und, wenn sie könnte, gerne auch in den Tapetenwald fliegen würde, um dort ein paar Bäume zu schreddern.

Maxi

Geschlecht: m
Schlupf: unbek.
Einzug: 2018
Farbe: Schecke grün-gelb
Partnerin: Sina

Patin: Susanne B. aus K.

Maxi kam mit seiner Sina im August 2018 aus einer tierschützerischen Haltung, die sich aus gesundheitlichen Gründen deutlich reduzieren musste. Seine Halterin hatte bei ihm unter Stress ein aggressives Verhalten mit Fremdrupfen beobachtet, das sich in der Pflegestelle bisher jedoch nicht zeigte.

Im Gegenteil zeigt Maxi sich als ein aufgeschlossener und freundlicher Hahn, der Kontakt zu seinen neuen Mitbewohnern sucht und den wenigen Fliegerhähnen auch gern ein bisschen Arbeit bei der Versorgung der vielen Hennen abnimmt.
Hierbei behält er seine Sina jedoch immer im Blick und ist meistens auch dicht bei ihr zu finden.

Maxi ist ein stolzer und stattlicher Kerl. In der Vergangenheit hat er offenbar immer ein paar Ersatzkörnchen für Sina zurückbehalten, die bei ihm ansetzten. Er ist aber auch mit dem Übergewicht ein sicherer und wendiger Flieger.

Walti

Geschlecht: m
Schlupf: 2012
Einzug: 2018
Farbe: grau


Paten: Daniela + Maik Blom, Ibbenbüren

Walti stammt aus dem Haushalt einer sehr betagten Dame, die seine Versorgung nicht mehr fortführen konnte. So wollte sie ihn im Tierheim abgeben, wo zu der Zeit jedoch kein Platz für den Handicap-Hahn war; denn Walti ist querschnittsgelähmt, er kann seine Füße nicht mehr bewegen oder benutzen.

Kurze Strecken kann er fliegen, und er kann auf seinen Fußgelenken sitzen und etwas klettern, so dass für ihn die geschützte Unterbringung bei den Fußgängern die beste Umgebung ist und er auch viele Möglichkeiten findet, sich auszuruhen.

Von Ruhe konnte nach seinem Einzug aber noch keine Rede sein – denn weil er die letzten drei Jahre alleine war, freut er sich hier seitdem über jeden Ton eines Mitwellies ganz doll. So freut er sich den ganzen Tag! Anfangs teilte er diese Freude mit einem Sitzbrettchen, weil er sich an fremde Schnäbel noch nicht herantraute. Angebote gibt es aber, und ganz bestimmt wird er eines davon bald auch annehmen.

Flip

Geschlecht: m
Schlupf: 2018
Einzug: 2018
Farbe: hell violett

Patin: Christin Jürgens aus Magdeburg

Flip wurde als Fußgänger-Fundvogel im Tierheim abgegeben, deshalb ist über seine Vorgeschichte nichts bekannt.
Da er stark zerzauste Federn bei der Abgabe hatte und diese auch brachen, hatte das Tierheim bereits eine Federtestung durchführen lassen, die positiv auf PBFD ansprach. Daraufhin musste er dort einsam in Quarantäne sitzen und konnte nicht vermittelt werden.

In Gelsenkirchen wurde er durch seinen Aufenthalt als Fundvogel im Freien noch auf Würmer getestet; solange leistete ihm wenigstens Choco etwas Beistand im Krankenkäfig im Vogelzimmer. Als ein paar Tage später die Entwarnung kam, durften beide wieder in die Fußgängervoliere.

Flip scheint mit großer Wahrscheinlichkeit erst 2018 geschlüpft zu sein. Seine Flugfähigkeit hat er leider nicht wie erhofft nach der Jungmauser wiedererlangt, dafür dann aber ein Jahr später.

Derweil erkundet er offen und neugierig alle seine Möglichkeiten und zeigt sich sehr selbstbewusst.

(Flug-) Hansi

Geschlecht: m
Schlupf: 2009
Einzug: 2019
Farbe: normal blau

Paten: Familie Julius, Marl

Hansi war bei der durch das Fernsehen begleiteten Vermitlung aus Eisenach eigentlich gar nicht für die Gelsenkirchener Pflegestelle vorgesehen, denn so wirkt er recht fit und überhaupt nicht wie ein Hürdenwelli. Am Tag des Umzugs und der Untersuchung kollabierte er jedoch fast, was auf eine Herzerkrankung schließen ließ, und sollte keinen weiteren Umzügen mehr ausgesetzt werden.

In der Pflegestelle fand er sofort seinen Petry, die beiden waren vom ersten Moment an sehr ineinander verliebt und bis zu Petrys Tod ein Paar.

Räppelchen

Geschlecht: w
Schlupf: 2009
Einzug: 2018
Farbe: normal blau

Patin: Daniela G., Nürnberg

Räppelchen ist gemeinsam mit ihrem Partner Karlchen und mit Flug-Hansi in die Pflegestelle gezogen. Während der vormalige Halter noch von einer Gefiederstörung ausging, zeigte die Eingangsuntersuchung hierfür keine Belege. Vielmehr scheint sie eine waschechte Rupferin zu sein, deren Haut mittlerweile so geschädigt ist, dass kein allzu üppiges Federkleid mehr nachwachsen würde, selbst wenn sie sofort mit dem Rupfen aufhören sollte.

Sie wirkt sehr scheu und nervös, eine Eigenschaft, der sie wohl auch ihren Namen zu verdanken hat – sie kriegt einen Rappel. Dennoch war sie die Erste der drei Eisenacher, die sich auf die nächtliche Unterbringung in der Schlafvoliere einlassen konnte und dort auch sofort ihre eigene Schaukel erobert hat.

Chico

Geschlecht: m
Schlupf: unbek.
Einzug: 2017
Farbe: normal grün
Partnerin: Fritzi

Paten: Monika und Manfred Wostal, Darmstadt

Chico zog gemeinsam mit Schatzi aus einer guten Haltung, in der sich die Halterin jedoch zunehmend überfordert fühlte, in die Pflegestelle.

Er ist an Mykoplasmose erkrankt, zeigte bislang aber noch keine Symptome. In seinem vorherigen Zuhause wurde keine dauerhafte antibiotische Behandlung durchgeführt; diese kann hier erst erfolgen, wenn er wieder einen Schub erleidet.

Er wirkte anfangs sehr zurückhaltend bis scheu und war nur um seine Partnerin bemüht. Im Laufe der Wochen gewann er zusehends an Sicherheit und zeigt nun das urtümliche vielseitige Verhalten des selbstbewussten wilden Grünlings in vollem Umfang. So ist er bei den Hennen und auch bei diversen Hähnen im Schwarm sehr begehrt.

Schatzi

Geschlecht: w
Schlupf:
Einzug: 2017
Farbe: normal hellblau

Patin:

Schatzi ist das klassische Beispiel für die Fehlinterpretation eines Verhaltens als Krankheit. Somit ist sie eigentlich kein Hürdenwelli. Wäre dies vorher bekannt gewesen, hätte sie natürlich wegen ihrer Ansteckung mit der Mykoplasmose und als Begleiterin Chicos dennoch einziehen dürfen.

Sie zeigt einen Tick, indem sie häufig extrem nervös und flatterig wirkt, so als ob sie gerne losfliegen wollte, aber sich nicht traut. Es gab deswegen in der Vergangenheit eine Odyssee durch verschiedene Tierarztpraxen, in einer wurde Blut abgenommen und tatsächlich ein Proteinmangel festgestellt. Ob dieser ausreicht, eine Leberschädigung mit Funktionsstörungen des Nervensystems zu begründen, sei dahingestellt.
Denn andererseits zeigt Schatzi dieses Verhalten in der Pflegestelle nur an einem einzigen Platz, auf ihrem Lieblingsast am Fenster an einer ganz bestimmten Stelle. Nicht 10 cm links davon, nicht 20 cm rechts davon, und sonst auch nirgendwo anders.

Ihre anfängliche extreme Scheu, die soweit ging, dass sie ihr Futter, Wasser und Hirse an ihren Lieblingsplatz bekam, weil sie sich von dort nicht wegtraute, hat sie mittlerweile abgelegt. Im Schwarm fühlt sie sich offenbar sehr sicher, nage- und entdeckungsfreudig, und sie ist nun eine entspannte Erzählerin, die auch vor menschlicher Nähe nicht mehr flüchten muss.

Niki

Geschlecht: m
Schlupf: 2016
Einzug: 2017
Farbe: Schecke blau-weiß
Partnerin: Dagmar

Patin: Sabine K. aus S.

Niki zog noch vor seiner Jungmauser in die Pflegestelle ein, weshalb sein Geschlecht anfangs noch nicht klar war.
Bei den Vorbesitzern verlor das Küken immer wieder Großfedern und damit seine Flugfähigkeit und wurde so immer ängstlicher und schreckhafter, was die Halter zur Abgabe in eine Fußgängerhaltung bewog.

Niki fand hier schnell Ruhe und Sicherheit und wurde immer entdeckungsfreudiger. Im Laufe der Wochen zeigte sich in der geräumigen Fußgängervoliere, dass es auch erste erfolgreiche Flugversuche gab. Kurz darauf konnte Niki unter anfänglichem Protest zu den Fliegern umziehen, wo es für einen kleinen, neugierigen und lebenshungrigen Wellischnabel noch viel mehr zu entdecken gab.
Da war dann auch kein Platz mehr für Angst mehr da.

Nach einem Befall mit einem Hautpilz und starker Nervosität durch eine Brutphase seiner Partnerin Dagmar fing er das Rupfen an und stellte es leider auch nicht wieder ein. Inzwischen ist er fast bis zur Flugunfähigkeit kahl, kann aber noch bei den Fliegern bleiben, weil er sich mit weiten Sprüngen zu helfen weiß.

Fritzi

Geschlecht: w
Schlupf: 2015
Einzug: 2016
Farbe: Schecke grün-gelb
Partner: Chico

Pate: Markus P. aus E.

Fliegerin Fritzi zog mit 8 Wochen zu einem damals 5jährigen Hahn, der aufgrund von PBFD flugunfähig war. So konnte sie sich kaum etwas an Sicherheit und Flugverhalten von ihm abgucken, was sie extrem ängstlich machte.
Als beide aus persönlichen Gründen aus der ansonsten guten Haltung vermittelt werden sollten, konnten sie getrennt untergebracht werden, da sie aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit nicht verpaart waren.
Während Willi, der ältere Fußgänger, in die Lüner Pflegestelle zog, fand Fritzi hier in Gelsenkirchen ihren Fliegerschwarm und viele Möglichkeiten, an Sicherheit zu gewinnen.

Von Anfang an zeigt sie sich sehr lernbegierig und nimmt alles an, was ihr von ihren Mitwellies vorgemacht wird.

Ende 2019 musste ihr nach einer gescheiterten Eibildung der Legedarm entfernt werden. Sie zeigt sich dennoch hormonell aktiv, es besteht auch die Gefahr von Follikelbildung im Bauchraum. Mit Hormonen lässt sich hier ggf. gegensteuern.

Hanni

Geschlecht: w
Schlupf: 2013
Einzug: 2016
Farbe: Schecke mauve
Partner: (Schlumpfeis-) Urmel

Patin:

Hanni zog ein, nachdem ihr Partner an Megas verstorben war. Sie selbst zeigte Symptome, deren Ursache bis heute nicht geklärt sind. So hat sie unter Anderem in 3 Monaten 20g zugenommen und hat durch ihr Übergewicht gelegentlich deutliche Beschwerden mit dem Kotabsatz. Mittlerweile ist sie auch flugunfähig und zeigt deutliche Beschwerden an den Beinen und Füßen.

Dennoch ist sie eine fröhliche Henne, die immer viel zu erzählen hat, gerne badet, Kork und Hirsekolben zerstört. Und sich von jedem füttern lässt.

Choco

Geschlecht: m
Schlupf: 2011
Einzug: 2014
Farbe: gelb
Partnerin: Robby

Paten: Markus P. aus E.
Sabrina D. aus Krefeld

Choco ist ein Fußgänger aus dem Tierheim. Er wurde dort mit seinen 3 Kumpeln abgegeben, nachdem seine hochbetagte Besitzerin verstarb.
Seine Freunde konnten schnell vermittelt werden, im Gegensatz zu dem kleinen, aufmerksamen Polyomahahn, der es liebt, Gurken zu vernichten.

Dagmar

Geschlecht: w
Schlupf: 2014
Einzug: 2014
Farbe: Schecke blau-gelb
Partner: Niki

Paten: Markus P. aus E.
Carmen W. aus G.

Daggi hatte im Alter von ca. 3 Monaten schon ihr viertes Zuhause: Züchter-Händler-Vorbesitzer-Pflegestelle. Bei den Vorbesitzern, die definitiv keine Krankheiten im Schwarm haben wollen, wurde positiv auf Polyoma und PBFD getestet, dort saß sie deshalb auch schon knapp 4 Wochen alleine.
Hier zeigte sie anfangs Atemprobleme und einen vergrößerten Kropf, so dass immer wieder Untersuchungen anstanden.
Dagmar ist sehr aufgeschlossen den anderen gegenüber.

2020 offenbarten sich deutliche Probleme mit dem linken Fuß, den sie bei jeder Gelegenheit entlastet. Im Röntgen wurde eine Polyostotische Hyperosteose festgestellt.