Gelsenkirchen

Frau Axel

Geschlecht: w
Schlupf: 2014
Einzug: 2019
Farbe: normal türkis
Partner: Flip

Patin: Regine L. aus H.

Axel zog im Sommer 2019 in die Pflegestelle, nachdem ihr Partner 12jährig nach mehreren Schlaganfällen mit irreparablen Schäden erlöst werden musste und sie nun in ihrer liebevoll geführten Haltung alleine saß. Ursprünglich wurde sie für einen Hahn gehalten, ihr Name sollte danach nicht mehr geändert werden.

Sie hat ein deutliches Lipom am Bauch, das sie schwer und flugschwach macht, weshalb sie im Fußgängerbereich untergekommen ist und sich dort sehr wohl fühlt. Sie hat sich von Anfang an gefreut, so viele neue Freunde vorzufinden, so dass ihre mitgebrachten und liebgewonnenen Spiegel schon am nächsten Tag wieder abgehangen werden konnten.

Pauline

Geschlecht: w
Schlupf: 2008
Einzug: 2019
Farbe: normal türkis
Partner: Kletter-Hansi

Pauline ist zusammen mit ihrem Partner Hansi 11jährig in die Pflegestelle gezogen, nachdem ihre Vorbesitzerin in ein Pflegeheim musste.

Der Grund für ihre Rupferei ist nicht bekannt, sie kann damit allerdings noch gut fliegen. Dennoch ist sie, um die Gittertrennung von ihrem langjährigen Partner zu vermeiden, mit in die Fußgängervoliere gezogen, wo sie auch Liegemöglichkeiten für ihre beginnende Arthrose vorfindet. Der Ring musste ihr in der Eingangsuntersuchung entfernt werden, da er ihr aufs Knie drückte.
Neben den Zärtlichkeiten mit ihrem Hansi sucht Pauline gerne alle möglichen Orte nach Grassamen ab, die sie liebt.

(Kletter-) Hansi

Geschlecht: m
Schlupf: 2008
Einzug: 2019
Farbe: normal violett
Partnerin: Pauline

Hansi musste zusammen mit seiner langjährigen Partnerin Pauline im hohen Alter von
ca. 11 Jahren noch umziehen, da seine Vorbesitzerin ins Pflegeheim musste.

Er zeigte bei der Eingangsuntersuchung alterstypische Gebrechen – seine Flugunfähigkeit beruht auf einer älteren, unbehandelten Schulterverletzung, jedoch kann er ein kurzes Stück flattern und segeln.
Bei Aufregung hat er einen rasend schnellen Herzschlag, das muss im Auge behalten werden. Den Einzug in die Fußgängervoliere hat er dafür aber erstaunlich gelassen genommen.

Hansi sucht immer die Nähe seiner Pauline und klettert ihr auch geduldig hinterher, wenn sie ein Stück fliegt. Nur wenn es nasses Grün gibt, vergisst er alles und auch sie und badet ausgiebig im Salat.

Robby

Geschlecht: w
Schlupf: 2006
Einzug: 2019
Farbe: normal hellblau
Partner: Choco

Patin: Saskia O. aus Bochum

Die Oma wurde als Jungvogel für einen kleinen Jungen gekauft und überlebte einige Partner. Ihr letzter Freund ist entflogen, und da der Junge inzwischen groß war, sollte die Haltung nun aufgegeben werden und Robby auf ihre alten Tage einen Schwarm finden, in dem sie in Ruhe altern konnte.

Beide Füßchen sind gelähmt, aber zum Sitzen und Klettern reicht es noch. Die Ursache dafür ist nicht bekannt und wurde beim Einzug auch nicht mehr gesucht. Da sie auch noch fliegen kann, ist sie in der geschützten Fußgängervoliere sehr mobil, findet aber gleichzeitig genug Ruhe- und Liegemöglichkeiten.

Robby hat den Schwarm von Beginn an gut aufgenommen und ist mittendrin. Ein Liegebrettchen, ein paar Körnchen drauf, und sie wirkt glücklich und gut beschäftigt.

Minnie

Geschlecht: w
Schlupf: 2018
Einzug: 2019
Farbe: Rainbow blau

Patin: Nina K. aus Thüringen

Die beim Einzug erst einjährige Minnie fand ihren Weg über ein Tierschutznetzwerk. Zuvor lebte sie beengt mit 5 anderen Wellensittichen in einem dafür zu kleinen Käfig ohne regelmäßigen Freiflug, weshalb sie sich auch in der Pflegestelle erst als etwas flugschwach zeigte.
Ein Bein war mal gebrochen und blieb unbehandelt, darum hat sie beim Laufen, Klettern und Landeanflügen einige Schwierigkeiten, mit denen sie aber klarkommt.

Minnie zeigt sich offen gegenüber ihren neuen Mitbewohnern, die finden sie wegen ihrer leichten Ungeschicklichkeit möglicherweise aber etwas ungestüm, so dass sie lieber das Weite suchen.

Sie brachte Grabmilben mit, die anfangs noch behandelt werden mussten

(Schnee-) Urmel

Geschlecht: m
Schlupf: 2015
Einzug: 2019
Farbe: weiß

Patin:

Urmel sollte als Neuzugang in einen gutgeführten kleinen Schwarm einziehen. Dort fiel allerdings sein entzündetes Auge auf, und ein genommener Abschnitt offenbarte einen Befall mit Mycobakterien.
Da die Krankheit in der Pflegestelle schon bekannt war, konnte Urmel, der aus unbekannten Gründen auch nicht fliegen kann, in Gelsenkirchen bei den Fußgängern einziehen.

Er zeigt sich sehr kontaktfreudig, und seine kräftig blaue Wachshaut hilft ihm auch, trotz seiner aus Vogelsicht unscheinbaren Farbe Freunde zu finden. Dem Menschen gegenüber war er anfangs jedoch sehr scheu, das legt sich nur sehr langsam.

Falbala

Geschlecht: w
Schlupf: 2018
Einzug: 2019
Farbe: Rainbow grün

Paten: Familie Julius, Marl

Falbala und ihre vermutliche Schwester Isabella wurden allergiebedingt in einem Hessener Tierheim abgegeben, wo sie positiv auf PBFD getestet wurden. In der Eingangsuntersuchung wurden dann auch Megas gefunden, die zuerst mit Kräutern behandelt werden sollten.
Für Falbala gab es vorerst keinen Namen, so dass sie dort Nackedei genannt wurde. Das musste sich natürlich im neuen Zuhause sofort ändern, und sie sollte einen besonders schönen Namen bekommen.

Sie zeigt sich in der Pflegestelle trotz oder wegen ihrer Handicaps recht durchsetzungsstark und zetert dabei wie eine kleine Kohlmeise. Dennoch ist sie ganz umgänglich und möchte auch einfach liebgehabt werden.

Isabella

Geschlecht: w
Schlupf: 2018
Einzug: 2019
Farbe: Schecke gelb

Paten: Familie Julius, Marl

Isabella zog gemeinsam mit Falbala in die Pflegestelle und dort in den Fußgängerbereich. Sie als Fliegerin zeigte sich dort jedoch rasch unterfordert und konnte bald zu den Fliegern umziehen.

Im Gegensatz zu Falbala bekam sie die ursprünglich im Eingangscheck schon gefundenen Megas mit Kräutern im Wasser nicht in den Griff und musste mit einem pilzhemmenden Mittel behandelt werden.
Sie ist recht unternehmungslustig, liebt es aber auch, gelegentlich an der Fußgängervoliere bei ihrer Schwester zu sitzen und zu entspannen.

(Schlumpfeis-) Urmel

Geschlecht: m
Schlupf: 2012
Einzug: 2019
Farbe: Schecke hellblau
Partnerin: Hanni

Patin: Yvonne Z. aus B.
Regine L. aus H.

Urmel suchte ein neues Zuhause, nachdem sein letzter, flugunfähiger Kumpel verstorben war. Da Urmel seinetwegen die letzten Jahre kaum noch aus dem Käfig kam, war es günstig, dass er sich in der Pflegestelle erst einmal ausprobieren konnte.
Er hat ein abnormes Schnabelwachstum, bedingt wahrscheinlich durch eine Leberschädigung, und bei der Eingangsuntersuchung fanden sich ein paar wenige Megas, die aber vorerst nicht intensiver behandelt werden müssen.

Bei der Ankunft in der Pflegestelle zeigte er sich in seiner Transportbox spindeldünn wie ein Bleistift, auch erschrak er ob der großen Anzahl an neuen Mitbewohnern, so dass er sich tatsächlich erst mal bei den Fußgängern akklimatisieren sollte. Am zweiten Tag begann er dort, die Nähe erst zu Eddi, dann zu Walti zu suchen, mit dem sich in den wenigen Stunden schon eine ganz innige Freundschaft entwickelte. Auch wenn Urmel inzwischen bei den Fliegern und dort sehr zufrieden, freundlich und ausgelassen wirkt, finden die Besuche Waltis am Gitter zur Fußgängervoliere weiterhin statt.

Durch seine lange Flugpause zeigte er sich sowohl im Flug als vor Allem auch bei der Landung anfangs sehr ungelenk. Das wurde mit etwas Übung besser. Noch ist nicht ganz klar, ob er auf einem Auge eingeschränkt sieht, was vor Allem in der Dämmerung deutlich wird. Das muss weiter beobachtet werden.

Paulchen

Geschlecht: m
Schlupf: 2009
Einzug: 2018
Farbe: normal blau

Patin:

Als im Spätsommer 2018 seine letzten beiden Schwarmkollegen plötzlich verstarben, sollte die Haltung, in die viele Jahre lang Tierschutzvögel aufgenommen wurden, beendet werden. Paulchen suchte eine Zeit lang und fand schließlich den Weg in die Gelsenkirchener Pflegestelle.

Er ist vom Verhalten her völlig unkompliziert und zugänglich; allerdings bevorzugt er, der bisher nur Nachtruhe draußen im Vogelzimmer kannte, noch den Schutz der Schlafvoliere der Flieger, auch tagsüber.

Paulchen hat eine Leberschädigung und muss seine Krallen und den Schnabel gelegentlich kürzen lassen.

Sina

Geschlecht: w
Schlupf: unbek.
Einzug: 2018
Farbe: Rainbow blau
Partner: Maxi

Patin: Saskia O. aus Bochum

Sina zog aus einer tierschützerischen Haltung ein, die sich aus eigenen gesundheitlichen Gründen drastisch reduzieren musste. Durch diese Notfallsituation wurden nicht ganz so strenge Maßstäbe an die Aufnahmekriterien eines Hürdenwellies gelegt. Ihren Partner Maxi brachte sie gleich mit.

Laut Aussage der Halterin leidet Sina an einer Störung des Magen-Darm-Trakts, ohne dass Megas nachgewiesen werden konnten. Hier zeigt sie auch etwas voluminösen Kot, aber bisher keine Einschränkungen dabei.
Allerdings wurde bei ihr und ihrem Partner ein starker Befall mit Trichomonaden festgestellt, der erstmal in separater Unterbringung behandelt werden musste.

Nach erfolgter Quarantäne zeigte Sina sich offen für alles – eine richtige Henne eben, die alles mal im Schnabel haben musste, überall ordentlich aufräumte und, wenn sie könnte, gerne auch in den Tapetenwald fliegen würde, um dort ein paar Bäume zu schreddern.

Maxi

Geschlecht: m
Schlupf: unbek.
Einzug: 2018
Farbe: Schecke grün-gelb
Partnerin: Sina

Patin: Susanne B. aus K.

Maxi kam mit seiner Sina im August 2018 aus einer tierschützerischen Haltung, die sich aus gesundheitlichen Gründen deutlich reduzieren musste. Seine Halterin hatte bei ihm unter Stress ein aggressives Verhalten mit Fremdrupfen beobachtet, das sich in der Pflegestelle bisher jedoch nicht zeigte.

Im Gegenteil zeigt Maxi sich als ein aufgeschlossener und freundlicher Hahn, der Kontakt zu seinen neuen Mitbewohnern sucht und den wenigen Fliegerhähnen auch gern ein bisschen Arbeit bei der Versorgung der vielen Hennen abnimmt.
Hierbei behält er seine Sina jedoch immer im Blick und ist meistens auch dicht bei ihr zu finden.

Maxi ist ein stolzer und stattlicher Kerl. In der Vergangenheit hat er offenbar immer ein paar Ersatzkörnchen für Sina zurückbehalten, die bei ihm ansetzten. Er ist aber auch mit dem Übergewicht ein sicherer und wendiger Flieger.

Walti

Geschlecht: m
Schlupf: 2012
Einzug: 2018
Farbe: grau

Paten: Daniela + Maik Blom, Ibbenbüren

Walti stammt aus dem Haushalt einer sehr betagten Dame, die seine Versorgung nicht mehr fortführen konnte. So wollte sie ihn im Tierheim abgeben, wo zu der Zeit jedoch kein Platz für den Handicap-Hahn war; denn Walti ist querschnittsgelähmt, er kann seine Füße nicht mehr bewegen oder benutzen.

Kurze Strecken kann er fliegen, und er kann auf seinen Fußgelenken sitzen und etwas klettern, so dass für ihn die geschützte Unterbringung bei den Fußgängern die beste Umgebung ist und er auch viele Möglichkeiten findet, sich auszuruhen.

Von Ruhe konnte nach seinem Einzug aber noch keine Rede sein – denn weil er die letzten drei Jahre alleine war, freut er sich hier seitdem über jeden Ton eines Mitwellies ganz doll. So freut er sich den ganzen Tag! Anfangs teilte er diese Freude mit einem Sitzbrettchen, weil er sich an fremde Schnäbel noch nicht herantraute. Angebote gibt es aber, und ganz bestimmt wird er eines davon bald auch annehmen.

Amy

Geschlecht: w
Schlupf: 2018
Einzug: 2018
Farbe: violett
Partner: Pitrie, Flip

Paten: Daniela + Maik Blom, Ibbenbüren

Amy ist eine Zufliegerin, deren Finder sie vor dem Integrieren in ihren eigenen Schwarm auf Gefiederstörungen testen ließen. Leider war der PBFD-Test positiv, so dass Amy dort nicht bleiben konnte.
Nach einiger Zeit des Alleinseins bei Nachbarn und einem zusätzlichen Wurmtest konnte sie in die Pflegestelle einziehen. Sie zeigt keinerlei Krankheitsanzeichen.

Amy ist noch sehr jung und entsprechend chaotisch und frech. Sie zeigt aber auch, dass sie viel von den Älteren lernen will. Und noch wachsen. Entsprechend stürmisch ist sie immer die erste an den Futternäpfen.

Flip

Geschlecht: m
Schlupf: 2018
Einzug: 2018
Farbe: hell violett
Partnerin: Amy, Frau Axel

Patin: Christin Jürgens aus Magdeburg

Flip wurde als Fußgänger-Fundvogel im Tierheim abgegeben, deshalb ist über seine Vorgeschichte nichts bekannt.
Da er stark zerzauste Federn bei der Abgabe hatte und diese auch brachen, hatte das Tierheim bereits eine Federtestung durchführen lassen, die positiv auf PBFD ansprach. Daraufhin musste er dort einsam in Quarantäne sitzen und konnte nicht vermittelt werden.

In Gelsenkirchen wurde er durch seinen Aufenthalt als Fundvogel im Freien noch auf Würmer getestet; solange leistete ihm wenigstens Choco etwas Beistand im Krankenkäfig im Vogelzimmer. Als ein paar Tage später die Entwarnung kam, durften beide wieder in die Fußgängervoliere.

Flip scheint mit großer Wahrscheinlichkeit erst 2018 geschlüpft zu sein. Seine Flugfähigkeit hat er leider nicht wie erhofft nach der Jungmauser wiedererlangt.

Derweil erkundet er offen und neugierig die Möglichkeiten in der Fußgängervoliere und zeigt sich den gesetzteren Herrschaften dort gegenüber auch sehr selbstbewusst.

(Flug-) Hansi

Geschlecht: m
Schlupf: 2009
Einzug: 2019
Farbe: normal blau

Paten: Familie Julius, Marl

Hansi war bei der durch das Fernsehen begleiteten Vermitlung aus Eisenach eigentlich gar nicht für die Gelsenkirchener Pflegestelle vorgesehen, denn so wirkt er recht fit und überhaupt nicht wie ein Hürdenwelli. Am Tag des Umzugs und der Untersuchung kollabierte er jedoch fast, was auf eine Herzerkrankung schließen ließ, und sollte keinen weiteren Umzügen mehr ausgesetzt werden.

In der Pflegestelle fand er sofort seinen Petry, die beiden waren vom ersten Moment an sehr ineinander verliebt und bis zu Petrys Tod ein Paar.

Räppelchen

Geschlecht: w
Schlupf: 2009
Einzug: 2018
Farbe: normal blau

Patin: Daniela G., Nürnberg

Räppelchen ist gemeinsam mit ihrem Partner Karlchen und mit Flug-Hansi in die Pflegestelle gezogen. Während der vormalige Halter noch von einer Gefiederstörung ausging, zeigte die Eingangsuntersuchung hierfür keine Belege. Vielmehr scheint sie eine waschechte Rupferin zu sein, deren Haut mittlerweile so geschädigt ist, dass kein allzu üppiges Federkleid mehr nachwachsen würde, selbst wenn sie sofort mit dem Rupfen aufhören sollte.

Sie wirkt sehr scheu und nervös, eine Eigenschaft, der sie wohl auch ihren Namen zu verdanken hat – sie kriegt einen Rappel. Dennoch war sie die Erste der drei Eisenacher, die sich auf die nächtliche Unterbringung in der Schlafvoliere einlassen konnte und dort auch sofort ihre eigene Schaukel erobert hat.

Batman

Geschlecht: m
Schlupf: 2016
Einzug: 2018
Farbe: normal grün

Paten: Familie S. aus Essen

Batty wurde aus einer Zucht freigekauft, die unter tierschutzwidrigen Bedingungen im unbeleuchteten Keller betrieben wurde. Nach seiner Rettung wurde er erst liebevoll gepäppelt, sein Nährstoff- und Lichtmangel behoben und Bewegungsübungen mit ihm durchgeführt, bevor er in die Gelsenkirchener Pflegestelle umziehen konnte.
Er hat deutliche Spreizbeine, ist dabei aber flugfähig.

Batman kennt Schwarm und Gesellschaft, und so dauerte es nicht lange, bis er sich in der Fußgängergruppe der Pflegestelle bekannt gemacht hatte und lose Freundschaften knüpfte. Aber auch mit einigen Fliegern ist er inzwischen in regen Gesprächen.
Er kommt mit seinen Spreizbeinchen sehr gut zurecht und findet schnell Flug- und Kletterwege, wenn er irgendwo hinmöchte. Das für ihn eingerichtete Liegeseil hat er sofort angenommen.

Jodocus

Geschlecht: m
Schlupf: 2017
Einzug: 2017
Farbe: normal grün

Patin: Sabine K. aus S.

Jodi wurde als futterfestes Küken aus einer Zucht gerettet, wo er wegen eines Hüftschadens und flugunfähig auf dem Boden der Gemeinschaftsvoliere kauerte. Er zeigte sich anfangs sehr ängstlich auch seinen neuen Mitbewohnern in der Fußgängervoliere gegenüber und gab jegliche Kletterversuche sofort auf, wenn ihm ein anderer Vogel zu Nahe kam.
Durch den inzwischen verstorbenen (Grün-) Hansi lernte Jodocus Vertrauen in seine Mitbewohner und übte fleißig das Klettern, so dass er nach einigen Wochen überall hin und auch an die erstaunlichsten Orte in der geschützten Unterbingung kam.

Anfangs war Jodi noch zu jung für eine feste Beziehung; einem fröhlichen Schwätzchen mit anderen Hähnen ist er aber nie abgeneigt, Walti ist sein Favorit.

Bibo

Geschlecht: m
Schlupf: 2012
Einzug: 2017
Farbe: normal grün

Paten: Markus P. aus E.

Bibo wurde ehemals einem Züchter abgenommen, der den kleinen Fußgänger entsorgen wollte. Er lebte daraufhin mangels Aufklärung 5 Jahre lang alleine, bevor er in die Pflegestelle ziehen durfte.
Nach einer sehr kurzen Orientierung von nur zwei Tagen verliebte er sich sofort in Blau-Hansi, mit dem er bis zu dessen Tod sehr innig zusammen war.

Bibo ist mit 30 Gramm sehr leicht. Sein Gefieder weist zudem einige Schäden auf, die nicht mit seiner Gefiederstörung zu erklären sind. Vermutlich hat er sie sich in seiner Einsamkeit selbst zugefügt. Wir hoffen sehr, dass sich seine Rupferei in Gesellschaft und mit einem Partner legt.

Chico

Geschlecht: m
Schlupf: unbek.
Einzug: 2017
Farbe: normal grün
Partnerin: Fritzi

Paten: Monika und Manfred Wostal, Darmstadt

Chico zog gemeinsam mit Schatzi aus einer guten Haltung, in der sich die Halterin jedoch zunehmend überfordert fühlte, in die Pflegestelle.

Er ist an Mykoplasmose erkrankt, zeigte bislang aber noch keine Symptome. In seinem vorherigen Zuhause wurde keine dauerhafte antibiotische Behandlung durchgeführt; diese kann hier erst erfolgen, wenn er wieder einen Schub erleidet.

Er wirkte anfangs sehr zurückhaltend bis scheu und war nur um seine Partnerin bemüht. Im Laufe der Wochen gewann er zusehends an Sicherheit und zeigt nun das urtümliche vielseitige Verhalten des selbstbewussten wilden Grünlings in vollem Umfang. So ist er bei den Hennen und auch bei diversen Hähnen im Schwarm sehr begehrt.

Schatzi

Geschlecht: w
Schlupf:
Einzug: 2017
Farbe: normal hellblau

Patin:

Schatzi ist das klassische Beispiel für die Fehlinterpretation eines Verhaltens als Krankheit. Somit ist sie eigentlich kein Hürdenwelli. Wäre dies vorher bekannt gewesen, hätte sie natürlich wegen ihrer Ansteckung mit der Mykoplasmose und als Begleiterin Chicos dennoch einziehen dürfen.

Sie zeigt einen Tick, indem sie häufig extrem nervös und flatterig wirkt, so als ob sie gerne losfliegen wollte, aber sich nicht traut. Es gab deswegen in der Vergangenheit eine Odyssee durch verschiedene Tierarztpraxen, in einer wurde Blut abgenommen und tatsächlich ein Proteinmangel festgestellt. Ob dieser ausreicht, eine Leberschädigung mit Funktionsstörungen des Nervensystems zu begründen, sei dahingestellt.
Denn andererseits zeigt Schatzi dieses Verhalten in der Pflegestelle nur an einem einzigen Platz, auf ihrem Lieblingsast am Fenster an einer ganz bestimmten Stelle. Nicht 10 cm links davon, nicht 20 cm rechts davon, und sonst auch nirgendwo anders.

Ihre anfängliche extreme Scheu, die soweit ging, dass sie ihr Futter, Wasser und Hirse an ihren Lieblingsplatz bekam, weil sie sich von dort nicht wegtraute, hat sie mittlerweile abgelegt. Im Schwarm fühlt sie sich offenbar sehr sicher, nage- und entdeckungsfreudig, und sie ist nun eine entspannte Erzählerin, die auch vor menschlicher Nähe nicht mehr flüchten muss.

Niki

Geschlecht: m
Schlupf: 2016
Einzug: 2017
Farbe: Schecke blau-weiß
Partnerin: Dagmar

Patin: Sabine K. aus S.

Niki zog noch vor seiner Jungmauser in die Pflegestelle ein, weshalb sein Geschlecht anfangs noch nicht klar war.
Bei den Vorbesitzern verlor das Küken immer wieder Großfedern und damit seine Flugfähigkeit und wurde so immer ängstlicher und schreckhafter, was die Halter zur Abgabe in eine Fußgängerhaltung bewog.

Niki fand hier schnell Ruhe und Sicherheit und wurde immer entdeckungsfreudiger. Im Laufe der Wochen zeigte sich in der geräumigen Fußgängervoliere, dass es auch erste erfolgreiche Flugversuche gab. Kurz darauf konnte Niki unter anfänglichem Protest zu den Fliegern umziehen, wo es für einen kleinen, neugierigen und lebenshungrigen Wellischnabel noch viel mehr zu entdecken gab.
Da war dann auch kein Platz mehr für Angst mehr da.

Fritzi

Geschlecht: w
Schlupf: 2015
Einzug: 2016
Farbe: Schecke grün-gelb
Partner: Chico

Pate: Markus P. aus E.

Fliegerin Fritzi zog mit 8 Wochen zu einem damals 5jährigen Hahn, der aufgrund von PBFD flugunfähig war. So konnte sie sich kaum etwas an Sicherheit und Flugverhalten von ihm abgucken, was sie extrem ängstlich machte.
Als beide aus persönlichen Gründen aus der ansonsten guten Haltung vermittelt werden sollten, konnten sie getrennt untergebracht werden, da sie aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit nicht verpaart waren.
Während Willi, der ältere Fußgänger, in die Lüner Pflegestelle zog, fand Fritzi hier in Gelsenkirchen ihren Fliegerschwarm und viele Möglichkeiten, an Sicherheit zu gewinnen.

Von Anfang an zeigt sie sich sehr lernbegierig und nimmt alles an, was ihr von ihren Mitwellies vorgemacht wird.

Bella

Geschlecht: w
Schlupf: 2013
Einzug: 2016
Farbe: normal helloliv

Patin:

Bella verlor im Laufe eines Jahres ihren kompletten Schwarm aus Wellies und Nymphen. Bei ihrem Einzug wurde sie gründlich durchuntersucht, es konnte jedoch nichts Ansteckendes gefunden werden. Leider auch nicht der Grund für ihre Flugunfähigkeit.

Ohne Schwarm war sie extrem ängstlich und baute in der Zeit ihres Umzugs und der Quarantäne massiv ab, so dass sie trotz eines möglichen Ansteckungsrisikos einen Kumpel mit in ihren Krankenkäfig bekam und der im Vogelzimmer stand.

Mittlerweile hat sie mehr als Normalgewicht und ist bei den Fußgängern angekommen.

Hanni

Geschlecht: w
Schlupf: 2013
Einzug: 2016
Farbe: Schecke mauve
Partner: (Schlumpfeis-) Urmel

Patin:

Hanni zog ein, nachdem ihr Partner an Megas verstorben war. Sie selbst zeigte Symptome, deren Ursache bis heute nicht geklärt sind. So hat sie unter Anderem in 3 Monaten 20g zugenommen und hat durch ihr Übergewicht gelegentlich deutliche Beschwerden mit dem Kotabsatz.

Dennoch ist sie eine fröhliche Henne, die immer viel zu erzählen hat, gerne badet, Kork und Hirsekolben zerstört. Und sich von jedem füttern lässt.

Pitrie

Geschlecht: m
Schlupf: 2009
Einzug: 2015
Farbe: normal blau
Partnerin: Amy

Patin: Regine L. aus H.

Pitrie zog zusammen mit der inzwischen verstorbenen Sally in die Pflegestelle. Über sein Alter und die Vorgeschichte ist nichts weiter bekannt als dass die beiden sich im Tierheim kennenlernten und verliebten.
Nach dem Einzug gingen sie getrennte Wege; Pitrie orientiert sich in der Gelsenkirchener Pflegestelle sehr an Gustav, schaut sich aber auch viele Verhaltensweisen der Anderen ab.

Choco

Geschlecht: m
Schlupf: 2011
Einzug: 2014
Farbe: gelb
Partnerin: Robby

Paten: Markus P. aus E.
Sabrina D. aus Krefeld

Choco ist ein Fußgänger aus dem Tierheim. Er wurde dort mit seinen 3 Kumpeln abgegeben, nachdem seine hochbetagte Besitzerin verstarb.
Seine Freunde konnten schnell vermittelt werden, im Gegensatz zu dem kleinen, aufmerksamen Polyomahahn, der es liebt, Gurken zu vernichten.

Dagmar

Geschlecht: w
Schlupf: 2014
Einzug: 2014
Farbe: Schecke blau-gelb
Partner: Niki

Paten: Markus P. aus E.
Carmen W. aus G.

Daggi hatte im Alter von ca. 3 Monaten schon ihr viertes Zuhause: Züchter-Händler-Vorbesitzer-Pflegestelle. Bei den Vorbesitzern, die definitiv keine Krankheiten im Schwarm haben wollen, wurde positiv auf Polyoma und PBFD getestet, dort saß sie deshalb auch schon knapp 4 Wochen alleine.
Hier zeigte sie anfangs Atemprobleme und einen vergrößerten Kropf, so dass immer wieder Untersuchungen anstanden.
Dagmar ist sehr aufgeschlossen den anderen gegenüber.