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Suri wohnt jetzt in Hannover

Mitte April zog ein zuckersüßes Duo in die Pflegestelle Hannover.☺

Die beiden mussten aufgrund veränderter Lebensumstände abgegeben werden.

Suri ist eine etwa acht Jahre alte Henne, die aufgrund einer Lebererkrankung nicht nur bestimmte Medikamente zur Unterstützung der Leber bekommen muss, sondern der auch regelmäßig Krallen und Schnabel gekürzt werden müssen.

Außerdem hat sie am Bauch in der Haut eine etwa kirschkerngroße Umfangsvermehrung, die beobachtet werden muss.

Doch nun zu den erfreulicheren Dingen: Es dauerte nicht lange und Suri war kurz nach ihrer Ankunft in festen Händen. Unser Dauersingle Spatz hat sich sofort unsterblich in sie verliebt und man trifft die beiden quasi nicht mehr getrennt voneinander an.

Auch insgesamt hat Suri sich gleich so verhalten, als wäre sie schon immer hier. Sie bewegte sich völlig selbstverständlich im Zimmer und gliederte sich problemlos in den Schwarm ein.

Da Suri leider direkt auf Spatz Vorschlag, kleine Küken zu zeugen, einging, wurde ihr ein Hormonchip eingesetzt. Denn in ihrem Alter wäre eine Legenot quasi vorprogrammiert gewesen.

Außerdem zeigte Suri bereits bei ihrer Ankunft Schmerzanzeichen, die auch von einem dauerhaft hohen Östrogenspiegel und der damit verbundenen Knochenerweichung kommen können. Ihre Wachshaut war beim Einzug bereits knackig braun, was leider dafür spricht.

Wir hoffen nun, dass sich Suris Körper durch die hormonelle Pause gut regenerieren kann und sie noch eine gute Zeit mit ihrem Spatz verbringen kann.

Optisch passen die beiden nämlich auch sehr gut zusammen. Daran sind sie auch besonders gut zu erkennen.

Denn wenn alle Grün-Gelb-Gescheckten zusammen auf dem Vogelbaum sitzen, darf die Federlose dank des Gegenlichts zweimal gucken, wer wer ist. 😆

Piep muss nicht allein bleiben

In der Lüner Pflegestelle ist ein Welli- Pärchen eingezogen, Kiwi und Piep. Leider mussten wir Kiwi schon wieder verabschieden. Sie hatte große Herzprobleme und sehr mit Atemnot zu kämpfen.
Der 8-jährige Piep war der Ruhepol bei den beiden. Während Kiwi sehr ängstlich war, mag Piep es lieber gemütlich. Er ist etwas pummelig, aber er kann noch fliegen. Bereits nach kurzer Zeit im Schwarm begann er sich für alles zu interessieren. Er ist anderen Wellies gegenüber sehr aufgeschlossen und hat auch schon Kontakt zu Oskar aufgenommen.
Herzlich Willkommen Piep.
Es ist so schade, dass Kiwi so krank war. Aber wir sind uns ganz sicher, Du wirst Dich schon ganz bald bei uns wohlfühlen und viele neue Freundinnen und Freunde finden.

Kiwi war so krank

Eigentlich wollte die Lüner Pflegestelle an dieser Stelle Kiwi willkommen heißen, aber nun müssen wir uns schon wieder von ihr verabschieden.
Kiwi ist 10 Jahre alt geworden. Sie zog zusammen mit ihrem Partner Piep ein. Kiwi hatte große Herzprobleme, die ihr das Leben schwer machten. Die kleine Henne war sehr unsicher und ängstlich und ließ sich von Unruhe sehr schnell anstecken. Wenn andere Wellies geflogen sind, drehte sie oft viele Runden und bekam danach immer sehr schlecht Luft. Aber das wurde eigentlich von Tag zu Tag besser. Zwischendurch entspannte sie auch mal ganz gern beim Korkschreddern und jede Futterstelle wurde schon ausprobiert.
Aber in den letzten Tagen wurden die Sorgen größer. In der Nacht konnte man Kiwi geräuschvoll atmen hören.
Die Tierärzte sprachen von einer Luftröhrenverängung. Kiwi sollte nicht leiden, denn mit Atemnot zu kämpfen ist wirklich schrecklich.
Wie schade kleine Kiwi, wir hätten Dich so gern richtig kennengelernt. Du hättest Dich sicher ganz bald bei uns wohlgefühlt. Nun brauchst Du keine Angst mehr zu haben. Mach Dir keine Sorgen um Piep, er wird es gut haben bei uns.
Liebste Grüße dorthin wo Du nun bist, von Deinen Lüner Hürdenwellies

Love is in the air… oder – der letzte aus dem Bunde der Hannoveraner Ostersonntagswellis

Seit der etwa fünjährige Jamie mit Cercei nach Hannover gezogen ist, darf das Vogelzimmer nur noch mit Insulinspritze betreten werden. Zu hoch ist die Zuckerschockgefahr. 😉

Zuerst verliebte Jamie sich unsterblich in „das Julchen“, das aber vor Kurzem wegen Gicht eingeschläfert werden musste. Timmy bandelte zwischenzeitlich mit Moritz an, aber seitdem Jamie „wieder frei“ ist, sind die beiden unzertrennlich.

Wenn Timmy wegen seiner Erkrankung einen kleinen Powernap halten muss, erzählt Jamie ihm währenddessen einen Schwank aus seinem Leben. Timmy genießt diese Aufmerksamkeit sehr. ❤

In Timmys Wachphasen sind die beiden gerne auf Entdeckertour und tauschen auch gerne Zärtlichkeiten aus.

Jamie ist immer gut gelaunt und verzaubert seine Federlose gerne mit seinem kecken Blick und dem nickenden Bärtchen, wenn er zwitschert.

Wir hoffen sehr, dass wir trotz seiner Gefiedererkrankung noch viele schöne Jahre mit dem kleinen Grünling haben werden. Er ist einfach ein kleiner Sonnenschein.

Herzlich willkommen bei den Hürdis, lieber Jamie. Es fühlt sich so an, als wärst du schon immer hier. ❤ ❤ ❤

Herzlich willkommen, Kiki und Linus.

Heute sollen ausnahmsweise gleich zwei Neuzugänge vorgestellt werden. Denn so unzertrennlich wie die beiden sind, ist es fast undenkbar, sie in zwei getrennten Beiträgen zu zeigen. 😍🥰

Kiki wurde vorübergehend in Linus Schwarm aufgenommen, weil die Halterin erkrankte. 😢

Es war eine Gefälligkeit, wobei sich leider schnell herausstellte, dass Kiki nicht mehr zurückkehren können würde.

Zu allem Unglück mischte sie aber ihren Pflege-Schwarm derauf, dass es für die vorhandenen und bereits in die Jahre gekommenen Hennen ein Problem wurde.

Dazu kam, dass Linus sich unsterblich in Kiki verliebt hatte und eine Trennung der beiden nicht mehr möglich war.

So musste für das Paar zusammen ein neues Zuhause gesucht werden. Da beide Träger des PBFD-Virus sind, gestaltete sich die Suche mehr als schwierig. Da die Zeit drängte, wandte sich eine gute Bekannte der Pflegestelle Hannover hilfesuchend an uns.

Es dauerte noch einige Wochen bis eine Transportmöglichkeit gefunden werden konnte, aber dann kamen Kiki und Linus endlich nach einer langen Reise in Hannover an.

Hier dann die Überraschung: Linus zeigt sich als sehr quirlig und kontaktfreudig, aber Kiki ist fast die Ruhe selbst.

Eine wirklich ausgeglichene Henne, die gerne auch mal was schreddert, aber sich gegenüber den anderen Vögeln absolut friedliebend zeigt.

Wir sind sehr froh und dankbar, dass sie hier so ein liebes Wesen an den Tag legt und auch Linus zwar sehr agil, aber keinesfalls überdreht ist.

Die Fotos zeigen Kikis absoluten Lieblingsplatz: immer auf dem höchsten Punkt des Vogelbaumes am Fenster, wo sie das ganze Zimmer überblicken kann. 😊🥰

Gerade Linus ist auch ein echter Sonnenschein mit seinen ständig lustigen Ideen und seiner sprühenden Lebensfreude. Man kann das Traumpaar einfach nur liebhaben. Schön, dass ihr hier seid. ☺