Lünen

Jacky

Geschlecht: w
Schlupf: 2012
Einzug: 2020
Farbe: gelb

Patin: Jeanette aus Halver


Bevor Jacky mit 8 Jahren zu den Lünern kam war sie, nach dem Tod ihres Partners, 8 Monate alleine. In dieser Zeit lebte sie in einem kleinen Käfig, der sie vor Abstürzen schützen sollte, denn Jacky hat PBFD und fast alle Federn verloren.
Beim Eingangscheck wurden auch Leberprobleme und ein Pendelkropf festgestellt. Jacky bekommt Medikamente und sollte möglichst kleinere Mengen über den Tag verteilt essen. Denn Nahrung, die bedingt durch den veränderten Kropf zulange dort verbleibt und nicht weitertransportiert wird, kann faulen und zu Verstopfungen, Erbrechen und schweren Entzündungen führen. Die Eingewöhnung im Vogelzimmer klappt super toll. Die vielen Wellies machen ihr Spaß und sie kann sich auch ohne Federn im ganzen Vogelzimmer frei bewegen.
Da Jacky sich als Hahn vorgestellt hat, hoffte die Pflegestelle, dass er vielleicht ein Partner für Luna sein könnte. Denn die zwei teilen sich nachts nun die Schlafvoliere mit den Wärmekissen. Wie so oft bei Wellies kam aber alles ganz anders und Jacky entpuppte sich als Henne. Trotzdem können die Beiden ja Freundinnen werden.

Sunny

Geschlecht: w
Schlupf: 2015
Einzug: 2020
Farbe: gelb

Patin: Andrea aus Hagen


Sunny zog mit fünf Jahren in die Pflegestelle und hatte zuvor ein liebevolles Zuhause, wo sie mit einem Partner zusammenlebte. Sie kann aufgrund einer Gefiederstörung nur schlecht fliegen, die Tierärzte vermuten PBFD als Ursache. 
Ihre anfängliche Schüchternheit legte sie ganz schnell ab und freut sich sichtlich über ihren neuen Schwarm. Sunny hat sich alles richtig gut angeschaut und kennt sich sehr gut aus. Sie kann zwar nur kurze Strecken fliegen, aber das schränkt sie in Lünen ja nicht im Geringsten ein. Die neue Freiheit genießt sie sehr und dabei ist ihr die sichere Voliere ganz egal. Sie sitzt sehr gern auf der Korkschaukel am Fenster oder trifft sich mit Morten auf dem höchsten Ast, von wo aus die beiden alles überblicken können.

Emma

Geschlecht: w
Schlupf: unbekannt
Einzug: 2020
Farbe: gelb/grün

Patin: Elisa aus Lünen


Emma zog ganz überraschend zusammen mit Lotta ein. Über ihre Vorgeschichte ist nichts bekannt. Sie hat einen alten Bruch am Flügel und kann dadurch nur noch etwas segeln. Sowohl Emma als auch Lotta sind noch sehr sehr schüchtern. Emma verlässt die Voliere nur kurz um zu fressen. Friedolin und Chili geben sich aber schon alle Mühe Kontakt zu Ihr aufzunehmen.

Lotta

Geschlecht: w
Schlupf: unbekannt
Einzug: 2020
Farbe: weiß

Pate: Gerhard aus Hattingen


Lotta wurde zusammen mit Emma in einem kleinen verschmutzen Käfig vor ein Haus gestellt, aus dem man von der Straße Vogelgezwitscher hören konnte. Von dort aus wurden sie dann nach Lünen vermittelt Sie hat rote Augen und ist wohl etwas lichtempfindlich, außerdem kann sie nicht fliegen. Lotta ist genau wie Emma sehr schüchtern und sitzt am liebsten auf der Voliere in einer Ecke und bewegt sich kaum.

Pepper

Geschlecht: m
Schlupf: 2014
Einzug: 2020
Farbe: blau

Patin: Katja N.


Pepper war bei seinem Einzug 6 Jahre alt und zog zusammen mit Chili in die Pflegestelle. Er hat das erste halbe Jahr seines Lebens mit einer Henne zusammengelebt. Nach ihrem Tod, zog Chili zu ihm. Pepper ist ein Halbstandard und aufgrund einer Gefiederstörung flugunfähig. Bei der Eingangsuntersuchung wurden Trichomonaden festgestellt. Weil weder Chili noch Pepper Symptome zeigten, ist nicht auszuschließen, dass Pepper die Erreger schon von Beginn an mit sich trug und die Erkrankung bei ihm aufgrund eines starken Immunsystems nicht ausgebrochen ist. Zum Glück ist auch Chili mit einem guten Immunsystem ausgestattet.
Somit mussten die beiden erstmal zwei Wochen in Quarantäne verbringen. Die Behandlung verlief sehr gut und nach der Kontrolluntersuchung durften sie auch in das Vogelzimmer einziehen. Pepper staunte nicht schlecht über die vielen Wellies. Nach sechs Jahren nur zu zweit, muss man das ja auch erstmal verdauen. 

Chili

Geschlecht: m
Schlupf: 2014
Einzug: 2020
Farbe:

Patin Katja N.


Chili zog im Alter von 5,5 Jahren zusammen mit Pepper in die Pflegestelle. Chili wurde eigentlich die ganze Zeit für eine Henne gehalten. Das stimmte aber wohl nicht, denn er ist ein Hahn. Die kleine Verwechslung machte ihm aber nichts aus. Die zwei waren ihr Leben lang dicke Freunde.
Chili ist ein totaler Wirbelwind und die Eingewöhnung im Vogelzimmer fiel ihm total leicht. Er hat schon viele neue Bekanntschaften geschlossen und dabei sogar seinen Freund Pepper etwas aus den Augen verloren. Das ist nicht ungewöhnlich, wenn auf einmal so viele Wellies zur Verfügung stehen. Natürlich ist ihm als erstes Friedolin aufgefallen, aber auch Morten mag er gern leiden.

Morten

Geschlecht: m
Schlupf: 2012
Einzug: 2020
Farbe: blau

Patin: Yvonne Z. aus B.

Morten zog im Februar 2020 mit ca. 8 Jahre in die Pflegestelle. Nach dem Tod seines Partners war er allein geblieben. Seine Vorbesitzer suchten für ihn nach einem Schwarm damit er nie wieder so allein sein müsste. Deshalb nahmen sie mit ihm die weite Reise von Berlin nach Lünen auf sich, worüber wir uns sehr freuen.

Aufgrund einer Linsentrübung ist Morten auf einem Auge blind. Da ist ein Vogelzimmer, wo man auch mal zu Fuß überallhin gelangen kann, natürlich genau das richtige. Bei der Eingangsuntersuchung wurden leider auch Megas festgestellt, die schon einmal zuvor erfolgreich behandelt worden waren und nun wohl doch wieder zurück waren. Deshalb musste er erstmal in Quarantäne.

Morten konnte es gar nicht mehr abwarten die vielen Wellies, die er die ganze Zeit aus dem Nebenzimmer hörte, endlich auch live zu erleben. Nach 4-wöchiger Behandlung konnte er ins Vogelzimmer umziehen.

Luna

Geschlecht: w
Schlupf: 2018
Einzug: 2019
Farbe: lila

Patin: Carina H. aus Münster

Bei ihrem Einzug in die Pflegestelle war Luna ca. 1,5 Jahre alt und kam aus einem liebevollen Zuhause, wo sie mit 9 anderen Wellies in einer Außenvoliere lebte. Die Haltung in der Außenvoliere wurde aufgrund Ihres fehlenden Gefieders zum Problem. 

Der Gefiederverlust wird wahrscheinlich durch PBFD verursacht, was auch mit einer Schwächung des Immunsystems einhergeht. Nach der Jungmauser wuchsen Lunas Federn nur noch spärlich nach. Zunächst fehlten nur die Schwungfedern, bis sie nach und nach fast alle Federn verlor. 

Da Gefiedererkrankungen bereits im Schwarm vorhanden sind, konnte Luna schnell in das Lüner Vogelzimmer einziehen. Zum Schlafen bekam sie eine eigene Voliere eingerichtet. Dort kann sie es sich unter einer Wärmequelle gemütlich machen. Luna nimmt die Schlafstelle sehr gern an und lässt sich wie selbstverständlich abends in die Voliere tragen. Sie ist eine äußerst geschickte Kletterin und ist tagsüber sehr aktiv und fröhlich im Vogelzimmer unterwegs.

Ida

Geschlecht: w
Schlupf: 2019
Einzug: 2019
Farbe: beige

Paten: Daniela G. aus Nürnberg
Fam. Julius aus Marl

Bei ihrem Einzug Anfang Oktober 2019 war Ida vielleicht gerade 12 Wochen alt. Über ihre Vergangenheit war nicht viel bekannt, aber ihre Befunde und ihr Verhalten erzählten eine traurige Geschichte. Doch die kleine Henne hatte Glück im Unglück, denn sie gelangte irgendwie in die Hände lieber Menschen, die sie dann in die Lüner Pflegestelle brachten.

Die kleine Henne war verschmutzt und verängstigt, voller Parasiten und Keime. Es wurden Trichomonaden, Hexamiten und Megas festgestellt und der Verdacht auf PBFD bestätigt. Ihr fehlten die Schwanzfedern und sie war auch so sehr spärlich befiedert. Dazu kam, Klein Ida kannte nichts. Sie hatte wahnsinnige Angst, vor allem vor Menschen. 

Zusammen mit den Tierärzten wurde ein langfristiger Behandlungsplan ausgearbeitet und Ida musste lange Zeit erstmal in Quarantäne verbringen.Der kleine Körper musste auch mit den vielen Medikamenten zurechtkommen. Es wurde alles getan um Ida zu helfen, sie wurde umsorgt und verwöhnt. Sobald die Ansteckungsgefahr gebannt war, konnte Ida endlich in das Vogelzimmer einziehen. Dort hat sie sich schnell eingelebt und zu einer kessen, selbstsicheren kleinen Henne entwickelt. Sogar einige Federn sind ihr wieder nachgewachsen.

Maya

Geschlecht: w
Schlupf: 2017
Einzug: 2019
Farbe: olivgrün

Paten: Friederike W.
Fam. Julius aus Marl

Maya zog im Mai 2019 mit 2 Jahren in Lünen ein. Sie lebte zuvor bei einem alten Ehepaar zusammen mit 8 anderen Wellies in einem viel zu kleinen Käfig. Nach dem Tod der Ehefrau sollten die Wellies dann dringend ein neues Zuhause finden. 
Maya ist Fußgängerin und positiv auf PBFD getestet. Sie ist eine sehr ruhige und zurückhaltende Wellidame. Die verschiedenen Klettermöglichkeiten im Vogelzimmer nimmt sie gern an und entdeckt so Stück für Stück ihr neues Zuhause. Auch die Wühlkiste mit den versteckten Leckereien findet sie total spannend und es könnte sein, dass in Maya eine große Korkkünstlerin schlummert. Sogar ihr Gefieder hat sich in kürzester Zeit mit guter Ernährung und Pflege verbessert und die Schwanzfedern sind ein wenig nachgewachsen.

Berry

Geschlecht: m
Schlupf: unbek.
Einzug: 2018
Farbe: normal blau

Paten: Monika und Manfred Wostal, Darmstadt

Berry zog im September 2018 in die Lüner Haltung ein. Er war zunächst bei den Tierfreunden Münster untergekommen, nachdem seine vorherige Haltung reduziert werden musste. Dort hat er auch seinen Freund Friedolin kennengelernt, den er dann bei seinem Einzug gleich mit nach Lünen brachte.

Bei Berrys Eingangsuntersuchung offenbarte sich ein sofortiger Operationsbedarf, nämlich eine ziemlich große Bürzeldrüsenzyste, die unbedingt entfernt werden musste. Berry hat die Operation gut überstanden und die Wunde ist auch gut verheilt.

Im Gegensatz zum quirligeren Friedolin ist Berry eher etwas ruhiger und vorsichtiger. Für ihn war es deshalb genau richtig nicht alles allein kennenlernen zu müssen. Mittlerweile lässt er sich sogar manchmal von der Leichtigkeit und Neugier seines Freundes anstecken.

Friedolin

Geschlecht: m
Schlupf: unbek.
Einzug: 2018
Farbe: normal grün

Friedolin ist zusammen mit Berry eingezogen. Die beiden haben sich bei den Tierfreunden Münster kennengelernt und sind seitdem unzertrennlich. 

Friedolins Eingangsuntersuchung blieb unauffällig. Da aber in seiner vorherigen Haltung Trichomonaden gefunden worden waren, wurde er vorsorglich dagegen behandelt. 

Friedolin ist ein richtig feiner Hahn, einer von der Sorte, den man als Welli einfach mögen muss. Er ist eigentlich ständig unterwegs, hat an allem Spaß und probiert auch alles aus. Außerdem ist er ein wunderbarer Geschichtenerzähler, aber auch ein sehr guter Zuhörer und Sänger.

Emmi

Geschlecht: w
Schlupf:
Einzug: 2017
Farbe: oliv

Patin: Carmen W. aus G.

Emmi wurde im Mai 2017 auf einer Wiese ausgesetzt und glücklicherweise sofort gefunden, bevor ihr weiterer Schaden zustoßen konnte. Nach der tierärztlichen Grunduntersuchung wurde sie von den Findern direkt in die Pflegestelle vermittelt. Über ihr Alter ist nichts bekannt.

Sie ist flugunfähig, auch fehlen ihr an einem Fuß diverse Zehen. Dennoch kann sie sehr gut damit klettern und erobert die sichersten Plätze, was ihr half, ihre anfängliche Ängstlichkeit zügig abzulegen.

Seit dem Einzug von Friedolin ist sie regelrecht aufgeblüht und lässt sich gern von ihm Geschichten erzählen.

Pieps

Geschlecht: m
Schlupf: 2011
Einzug: 2011
Farbe: Schecke weiß-blau

Pieps zog mit 8 Wochen zusammen mit Freund Pups in die Haltung ein. Bei seinem Einzug fehlten ihm aufgrund der Gefiederstörung fast alle Schwung- und Schwanzfedern. Seit der ersten Mauser ist das Gefieder aber wieder komplett und Pieps ist ein ausgezeichneter Flieger geworden. 

Er ist stets fröhlich und gut gelaunt. Die dicke Freundschaft zu Pups ist bis heute geblieben aber auch bei allen anderen ist Pieps sehr beliebt. So trifft er sich gern mit ihnen, erzählt und bringt auch ein paar leckere Körnchen mit.  Ab und an versucht er sogar mit all seinem Charme eine der Hennen für sich zu gewinnen, natürlich nur, wenn seine anderen Freunde gerade beschäftigt sind.

Pups

Geschlecht: m
Schlupf: 2011
Einzug: 2011
Farbe: normal blau

Patin: Juliane S. aus Bonn

Mit Pieps zog ohne langes Zögern auch der damals flugunfähige Pups ein, dem seine Federn nach der ersten Mauser wuchsen.

Er ist der Hahn im Korb bei allen Hennen, dabei ist er sehr ruhig, entspannt und sehr zutraulich. Auch bei den Hähnen ist er sehr beliebt.

Kayli +

Geschlecht: w
Schlupf: 2014
Einzug: 2015
Farbe: Rainbow hellblau
Partner: Willi

Patin: Marita P. aus E.

Kayli zog bereits 2015 in die Lüner Haltung ein. Ihre große Unsicherheit und Angst vor allem Neuen konnte sie zunächst nur sehr schwer ablegen. Doch seitdem ist glücklicherweise sehr viel passiert. 

Heute ist aus Kayli ist eine wunderschöne, fröhliche und selbstsichere Wellidame geworden, die sehr genau weiß was sie will.

Dass sie den Polyoma-Virus in sich trägt ist ihrem Gefieder nicht anzusehen, und ihre Flugunfähigkeit gleicht sie durch geschickte Kletterkünste aus. Von ihrem Partner Willi wird sie liebevoll umsorgt und eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen ist das sorgfältige Zerlegen von Korkröhren.

Rudi

Geschlecht: w
Schlupf: 2015
Einzug: 2015
Farbe: Schecke weiß-blau

Bei Henne Rudi dachte man ursprünglich, sie sei ein Hahn. Ihr Gefieder ist trotz Störung normal entwickelt, sie ist jedoch flugschwach und etwas langsam in ihren Bewegungen und Reaktionen, was auch durch leichte neurologische Störungen bedingt sein könnte.

Aufgrund eines kleinen Wohlstandsbäuchleins soll Rudi sich auf ärztlichen Rat hin mehr bewegen und bekommt deshalb Flugtraining, welches auch schon anschlägt: Sie sitzt auf dem Finger, der sich hoch und runter bewegt, dabei schwingt sie ihre Flügel. Durch diese kleine Übung ist sie bereits deutlich aktiver geworden.

Rudi findet sich selbst nicht zu dick, was sie ständig beweist, indem sie sich zwischen den Sprossen einer Leiter hindurchzwängt. Zwar unter Anstrengung, aber erfolgreich.