Lünen

Luna

Geschlecht: w
Schlupf: 2018
Einzug: 2019
Farbe: lila

Patin: Carina H. aus Münster

Bei ihrem Einzug in die Pflegestelle war Luna ca. 1,5 Jahre alt und kam aus einem liebevollen Zuhause, wo sie mit 9 anderen Wellies in einer Außenvoliere lebte. Die Haltung in der Außenvoliere wurde aufgrund Ihres fehlenden Gefieders zum Problem. 

Der Gefiederverlust wird wahrscheinlich durch PBFD verursacht, was auch mit einer Schwächung des Immunsystems einhergeht. Nach der Jungmauser wuchsen Lunas Federn nur noch spärlich nach. Zunächst fehlten nur die Schwungfedern, bis sie nach und nach fast alle Federn verlor. 

Da Gefiedererkrankungen bereits im Schwarm vorhanden sind, konnte Luna schnell in das Lüner Vogelzimmer einziehen. Sie bekam ihren eigenen Bereich eingerichtet, von wo aus sie die ersten Erkundungstouren unternehmen konnte und nachts ein warmes Plätzchen unter einer Warmequelle hat. Luna stellte sich als äußerst geschickte Kletterin heraus und erkundete fröhlich und ohne Scheu ihre neue Umgebung. Sogar das fremde Futter auf der Schwarmvoliere schmeckte sofort. Ihre neuen Schwarmmitglieder waren zunächst etwas überrascht, selbst Herzensbrecher Friedolin blieb schüchtern. Aber wir sind uns sicher, dass Luna in kürzester Zeit auch neue Freunde finden wird.

Ida

Geschlecht: w
Schlupf: 2019
Einzug: 2019
Farbe: beige

Paten: Daniela G. aus Nürnberg
Fam. Julius aus Marl

Bei ihrem Einzug Anfang Oktober 2019 war Ida vielleicht gerade 12 Wochen alt. Über ihre Vergangenheit ist nicht viel bekannt, aber ihre Befunde und ihr Verhalten erzählen eine traurige Geschichte. Doch die kleine Henne hatte Glück im Unglück, denn sie gelangte irgendwie in die Hände lieber Menschen, die sie dann in die Lüner Pflegestelle brachten.

Die kleine Henne war verschmutzt und verängstigt, voller Parasiten und Keime. Es wurden Trichomonaden, Hexamiten und Megas festgestellt und der Verdacht auf PBFD bestätigt. Ihr fehlen die Schwanzfedern und sie ist auch so sehr spärlich befiedert. Selbst diese Federn könnten ihr nach der Jungmauser noch ausfallen, das bleibt aber abzuwarten. Dazu kommt, Klein Ida kennt nichts. Sie hat wahnsinnige Angst, vor allem vor Menschen. 

Sie hat eine längere Behandlung vor sich und soll viel, viel Zeit bekommen gesund zu werden. Der kleine Körper muss auch mit den vielen Medikamenten zurechtkommen. Es wird alles getan um Ida zu helfen, sie wird umsorgt und verwöhnt. Sobald die Ansteckungsgefahr gebannt ist, soll die Kleine in einem eigenen kleinen Käfig in das Vogelzimmer ziehen. Dort darf sie dann alles ganz in Ruhe kennenlernen.

Maya

Geschlecht: w
Schlupf: 2017
Einzug: 2019
Farbe: olivgrün

Paten: Friederike W.
Fam. Julius aus Marl

Maya zog im Mai 2019 mit 2 Jahren in Lünen ein. Sie lebte zuvor bei einem alten Ehepaar zusammen mit 8 anderen Wellies in einem viel zu kleinen Käfig. Nach dem Tod der Ehefrau sollten die Wellies dann dringend ein neues Zuhause finden. 
Maya ist Fußgängerin und positiv auf PBFD getestet. Sie ist eine sehr ruhige und zurückhaltende Wellidame. Die verschiedenen Klettermöglichkeiten im Vogelzimmer nimmt sie gern an und entdeckt so Stück für Stück ihr neues Zuhause. Auch die Wühlkiste mit den versteckten Leckereien findet sie total spannend und es könnte sein, dass in Maya eine große Korkkünstlerin schlummert. Sogar ihr Gefieder hat sich in kürzester Zeit mit guter Ernährung und Pflege verbessert und die Schwanzfedern sind ein wenig nachgewachsen.

Butschi

Geschlecht: w
Schlupf: 2013
Einzug: 2018
Farbe: Spangle hellgrün

Patin: Elisa aus Lünen

Butschi zog mit 5 Jahren in die Pflegestelle, sie ist Trägerin des Polyoma- und PBFD-Virus. In ihrem vorherigen Zuhause lebte sie zusammen mit einer Katze und verbrachte viele Jahre einsam in einem Nebenzimmer.

Die Eingewöhnung fiel Butschi erstaunlich leicht und sie wird immer zutraulicher. Das niedliche Lüner Ritual, wo jeder Welli lernt etwas Leckeres vom Löffel zu essen, findet sie einfach super. Eigentlich kann sie es meistens sogar schon gar nicht mehr abwarten, bis sie endlich an der Reihe ist und zupft dann schon ungeduldig am Ärmel der Pflegestellenbetreuerin, um auf sich aufmerksam zu machen. 

Wenn so eine hübsche Wellihenne einzieht dauert es natürlich auch nicht lange, bis sie den Hähnen den Kopf verdreht. So ging es nämlich auch Theo und Matz. Eigentlich sind die zwei die dicksten Freunde, aber wegen Butschi gab es richtig Streit. Zum Glück haben die zwei das ganz nach Welliart gelöst… denn sie haben den Streit einfach irgendwann vergessen und nun hat Butschi halt zwei Verehrer.  

Berry

Geschlecht: m
Schlupf: unbek.
Einzug: 2018
Farbe: normal blau

Paten: Monika und Manfred Wostal, Darmstadt

Berry zog im September 2018 in die Lüner Haltung ein. Er war zunächst bei den Tierfreunden Münster untergekommen, nachdem seine vorherige Haltung reduziert werden musste. Dort hat er auch seinen Freund Friedolin kennengelernt, den er dann bei seinem Einzug gleich mit nach Lünen brachte.

Bei Berrys Eingangsuntersuchung offenbarte sich ein sofortiger Operationsbedarf, nämlich eine ziemlich große Bürzeldrüsenzyste, die unbedingt entfernt werden musste. Berry hat die Operation gut überstanden und die Wunde ist auch gut verheilt.

Im Gegensatz zum quirligeren Friedolin ist Berry eher etwas ruhiger und vorsichtiger. Für ihn war es deshalb genau richtig nicht alles allein kennenlernen zu müssen. Mittlerweile lässt er sich sogar manchmal von der Leichtigkeit und Neugier seines Freundes anstecken.

Friedolin

Geschlecht: m
Schlupf: unbek.
Einzug: 2018
Farbe: normal grün

Friedolin ist zusammen mit Berry eingezogen. Die beiden haben sich bei den Tierfreunden Münster kennengelernt und sind seitdem unzertrennlich. 

Friedolins Eingangsuntersuchung blieb unauffällig. Da aber in seiner vorherigen Haltung Trichomonaden gefunden worden waren, wurde er vorsorglich dagegen behandelt. 

Friedolin ist ein richtig feiner Hahn, einer von der Sorte, den man als Welli einfach mögen muss. Er ist eigentlich ständig unterwegs, hat an allem Spaß und probiert auch alles aus. Außerdem ist er ein wunderbarer Geschichtenerzähler, aber auch ein sehr guter Zuhörer und Sänger.

Theo

Geschlecht: m
Schlupf: 2013
Einzug: 2018
Farbe: normal grün

Theo sollte nach dem Tod seiner Partnerin in Lünen neue Freundinnen und Freunde finden. Er kann nicht fliegen, was wohl auch an den fehlenden Federn am Rücken und den Flügeln liegt. Außerdem hat er Schwierigkeiten sich auf der Stange zu halten, was leider oft zu Abstürzen führt. 

Bei der Eingangsuntersuchung wurden eitrige Abszesse am Rücken und unter den Flügeln festgestellt, deren Ursache nicht abschließend geklärt werden konnte. Weil Theo zunächst kein großes Schmerzempfinden zeigte, wurde er erstmal mit Antibiotika behandelt und sollte dann weiter beobachtet werden. Da ihm die Abszesse aber immer mehr Schwierigkeiten bereiteten, wurde er einige Wochen später doch operiert. Die Operation ist erfolgreich verlaufen, alle Eiterstellen konnten entfernt werden und sind gut verheilt.

Theo hat sich sehr gut in Lünen eingelebt. Kurze Zeit nach seinem Einzug war für Theo gleich klar, dass er Matz unheimlich gut leiden kann. Inzwischen sind die beiden richtig dicke Freunde geworden.

Shiva

Geschlecht: w
Schlupf: 2013
Einzug: 2017
Farbe: weiß

Patin: Sabine K. aus S.

Shiva wurde abgegeben weil die Vorbesitzer ihre Haltung aufgeben wollten.

18 Monate vor Ihrem Einzug wurde Shiva ein sehr großes Lipom entfernt, das wahrscheinlich bereits mit dem Darm verwachsen war. Aufgrund der Verwachsungen konnte es nur notdürftig entfernt werden, und die Reste wucherten in kürzester Zeit erneut. Bei ihrem Einzug betrug der äußerlich sichtbare Teil bereits wieder 2cm, und es war zu erwarten, dass die Ausdehnung im Bauchraum ebenfalls fortgeschritten war. In den darauffolgenden Monaten schränkte das schwere Lipom Shiva immer mehr ein und sie zog sich mehr und mehr zurück. Als die behandelnden Ärzte eine neue Möglichkeit der Operation sahen, wurde deshalb nicht lange gezögert. Shiva hat auch diese Operation gut überstanden und erholte sich gut von den Strapazen.

Ob das Lipom ein weiteres Mal wachsen wird, ist ungewiss. Im Moment geht es der hübschen Henne gut und sie freut sich an ihrer neu erlangten Bewegungsfreiheit.

Emmi

Geschlecht: w
Schlupf:
Einzug: 2017
Farbe: oliv

Patin: Carmen W. aus G.

Emmi wurde im Mai 2017 auf einer Wiese ausgesetzt und glücklicherweise sofort gefunden, bevor ihr weiterer Schaden zustoßen konnte. Nach der tierärztlichen Grunduntersuchung wurde sie von den Findern direkt in die Pflegestelle vermittelt. Über ihr Alter ist nichts bekannt.

Sie ist flugunfähig, auch fehlen ihr an einem Fuß diverse Zehen. Dennoch kann sie sehr gut damit klettern und erobert die sichersten Plätze, was ihr half, ihre anfängliche Ängstlichkeit zügig abzulegen.

Seit dem Einzug von Friedolin ist sie regelrecht aufgeblüht und lässt sich gern von ihm Geschichten erzählen.

Pieps

Geschlecht: m
Schlupf: 2011
Einzug: 2011
Farbe: Schecke weiß-blau

Pieps zog mit 8 Wochen zusammen mit Freund Pups in die Haltung ein. Bei seinem Einzug fehlten ihm aufgrund der Gefiederstörung fast alle Schwung- und Schwanzfedern. Seit der ersten Mauser ist das Gefieder aber wieder komplett und Pieps ist ein ausgezeichneter Flieger geworden. 

Er ist stets fröhlich und gut gelaunt. Die dicke Freundschaft zu Pups ist bis heute geblieben aber auch bei allen anderen ist Pieps sehr beliebt. So trifft er sich gern mit ihnen, erzählt und bringt auch ein paar leckere Körnchen mit.  Ab und an versucht er sogar mit all seinem Charme eine der Hennen für sich zu gewinnen, natürlich nur, wenn seine anderen Freunde gerade beschäftigt sind.

Pups

Geschlecht: m
Schlupf: 2011
Einzug: 2011
Farbe: normal blau

Patin: Juliane S. aus Bonn

Mit Pieps zog ohne langes Zögern auch der damals flugunfähige Pups ein, dem seine Federn nach der ersten Mauser wuchsen.

Er ist der Hahn im Korb bei allen Hennen, dabei ist er sehr ruhig, entspannt und sehr zutraulich. Auch bei den Hähnen ist er sehr beliebt.

Kayli

Geschlecht: w
Schlupf: 2015
Einzug: 2015
Farbe: Rainbow hellblau
Partner: Willi

Patin: Marita P. aus E.

Kayli zog bereits 2015 in die Lüner Haltung ein. Ihre große Unsicherheit und Angst vor allem Neuen konnte sie zunächst nur sehr schwer ablegen. Doch seitdem ist glücklicherweise sehr viel passiert. 

Heute ist aus Kayli ist eine wunderschöne, fröhliche und selbstsichere Wellidame geworden, die sehr genau weiß was sie will.

Dass sie den Polyoma-Virus in sich trägt ist ihrem Gefieder nicht anzusehen, und ihre Flugunfähigkeit gleicht sie durch geschickte Kletterkünste aus. Von ihrem Partner Willi wird sie liebevoll umsorgt und eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen ist das sorgfältige Zerlegen von Korkröhren.

Rudi

Geschlecht: w
Schlupf: 2015
Einzug: 2015
Farbe: Schecke weiß-blau

Bei Henne Rudi dachte man ursprünglich, sie sei ein Hahn. Ihr Gefieder ist trotz Störung normal entwickelt, sie ist jedoch flugschwach und etwas langsam in ihren Bewegungen und Reaktionen, was auch durch leichte neurologische Störungen bedingt sein könnte.

Aufgrund eines kleinen Wohlstandsbäuchleins soll Rudi sich auf ärztlichen Rat hin mehr bewegen und bekommt deshalb Flugtraining, welches auch schon anschlägt: Sie sitzt auf dem Finger, der sich hoch und runter bewegt, dabei schwingt sie ihre Flügel. Durch diese kleine Übung ist sie bereits deutlich aktiver geworden.

Rudi findet sich selbst nicht zu dick, was sie ständig beweist, indem sie sich zwischen den Sprossen einer Leiter hindurchzwängt. Zwar unter Anstrengung, aber erfolgreich.

Willi

Geschlecht: m
Schlupf: 2010
Einzug: 2016
Farbe: Schecke gelb-grün

In seinem alten zu Hause wohnte Willi mit einer für ihn viel zu jungen Henne zusammen. Die Vorbesitzerin hat viel dafür getan, dass die Henne fliegen und Willi in seinem Umfeld klettern konnte. Letztendlich suchte sie aber aus persönlichen Gründen für beide ein neues Zuhause.
Da sie nicht verpaart waren, konnte Willi in Lünen und Henne Fritzi in Gelsenkirchen einziehen.
Willi hat aufgrund einer Gefiedererkrankung keine Flug- und Schwanzfedern.