Wir suchen noch Paten

Es braucht keine Begründung dafür, warum einem das eine oder andere Tier besonders am Herzen liegt – es kann bis zu seinem Umzug Begleiter des eigenen Lebens gewesen sein, das Schicksal des Tieres kann ebenso bewegen wie sein derzeitiger Zustand, der Vogel erinnert stark an einen eigenen Wellensittich, ist besonders tapfer und lebensfroh undundund…

Mit einer Patenschaft für einen Hürdenwelli helfen Sie diesem Vogel direkt, indem Sie ihn bei den Behandlungskosten unterstützen, sobald diese anfallen. Sie können aber auch ganz persönlich Anteil an seiner Entwicklung nehmen, denn die Pflegestellenbetreuer halten gerne den regelmäßigen Kontakt zu Ihnen, wenn Sie dies wünschen, und informieren Sie über alle Ereignisse im Leben „Ihres“ Hürdenwellies.
Mit jeder Patenschaft ermögliches Sie es übrigens einem anderen bedürftigen Vogel, ebenfalls ein Hürdenwelli zu werden.

Kiwi aus Gelsenkirchen

Geschlecht: w
Schlupf: 2014
Einzug: 2020
Farbe: hell-türkis
Partner: Hugo und Maxi


Kiwi zog gemeinsam mit ihrem Hugo und zwei weiteren Freunden aus einer Haltungsauflösung in die Pflegestelle. Sie hatte 2019 einen Legedarmvorfall und ist seitdem gut mit Hormonen eingestellt.

Trotz der Behandlung ist sie fit für zwei Hähne, Hugo und Maxi, nachdem der seine Partnerin verlor, und immer für interessante Entdeckungen zu haben.


Masuk aus Gelsenkirchen

Geschlecht: m
Schlupf: 2020
Einzug: 2021
Farbe: normal blau


Masuk und sein vermuteter Bruder Asuk sind im Mai 2021 in die Pflegestelle gezogen. Die sehr liebevolle Halterin hatte Mühe, die Zwei abzugeben, aber nachdem die Tochter zwei Kätzchen mit nach Hause brachte, hatte sie eingesehen, dass es für die beiden Jungs nicht mehr schön sein würde, und sie aus Liebe abgegeben.

Masuk ist wegen einer Gefiederstörung, wohl Polyoma, flugunfähig und lebt deshalb in der Fußgängervoliere. Eine feste Freundin hat er noch nicht gefunden, vielleicht sucht er auch gar nicht nach ihr. Denn ein munteres Schwätzchen unter Freunden ist für ihn mindestens genauso schön.

Asuk aus Gelsenkirchen

Geschlecht: m
Schlupf: 2020
Einzug: 2021
Farbe: blau-gelb
Partnerin: Felicitas



Asuk zog gemeinsam mit Masuk in die Pflegestelle. Ob sie wirklich Brüder sind ist nicht ganz klar, auf jeden Fall stammen sie vom selben Züchter.

Mit Masuk zusammen in der Fußgängervoliere begann er sich schnell zu langweilen, denn er ist ein guter Flieger und war dort unterfordert. Auch der anfangs enge Kontakt zu seinem Masuk ließ sehr schnell nach, so dass er rasch zu den Fliegern umzog.

Dort fand er sich nicht nur sofort gut zurecht, sondern auch seine Traumhenne Felicitas, die er seitdem kaum noch aus den Augen lässt.

Petri aus Gelsenkirchen

Geschlecht: m
Schlupf: 2020
Einzug: 2021
Farbe: normal blau



Petrie zog Ende April nach Gelsenkirchen. Durch seine Flugunfähigkeit wurden der Neukauf aus dem Zooladen und seine Freundin ebenfalls von dort von seinen neuen Haltern erst nicht zum Rest des Schwarms gelassen, es wurde stattdessen eine Laboruntersuchung veranlasst, PBFD positiv.

Sie kamen mit großem Hallo im Fußgängerbereich an, aber beide zeigten vom ersten Augenblick an, dass die Flieger nebenan für sie sehr interessant sind. Als dann auch der vermeintlich flugunfähige Petrie fliegend den Fußgängerbereich verlassen hatte, sind sie direkt weiter gezogen. Im Fliegerschwarm schließlich trennten sich im Laufe der Wochen ihre Wege, und Petrie konnte Dagmar dauerhaft von sich überzeugen.

Felicitas aus Gelsenkirchen

Geschlecht: w
Schlupf: 2020
Einzug: 2021
Farbe: normal türkisgrün
Partner: Asuk


Die kleine türkisgrüne Dame ist gem,einsam mit Petrie in die Pflegestelle gekommen. Wäre sie separat in der Zoohandlung verkauft worden, hätte man sie vermutlich nicht auf PBFD getestet.
Sie ist voll befiedert, flugunfähig und putzmunter, nur etwas klein. Dafür umso fröhlicher.

Mit ihrer landung im Fliegerschwarm trennten sich ihre und Petries Wege. Mit Asuks Einzug war er sofort Feuer und Flamme für sie, und sie sagte gerne ja; die zwei sind seitdem unzertrennlich.

Loki aus Hannover

Geschlecht: w
Schlupf: 2018
Einzug: 2021
Farbe: normal grün


Loki zog von einem befreundeten Tierschutzverein in die Pflegestelle.
Sie hat mehrere Lipome am Körper und sollte nicht in unerfahrene Hände vermittelt werden.

Loki ist eher eine zurückhaltende Henne, die neue Situationen erst ganz genau beobachtet und abwartet. Ist sie erstmal angekommen, zeigt sie ihre lebenslustige Art und erkundet alles ganz genau.

Einen Partnervogel hat sie sehr schnell gefunden, der sie zum Fliegen animiert, wodurch sich ihr Übergewicht schnell reduzieren dürfte.

Alf aus Gelsenkirchen

Geschlecht: m
Schlupf: 2017
Einzug: 2021
Farbe: grün
Partnerin: Mina


Der kleine laubfroschgrüne Hahn sollte nach langjähriger liebevoller Paarhaltung und dem Verlust seiner letzten Partnerin in eine behindertengerechte Gruppe ziehen, da es in seinem alten Zuhause nun auch Hundezuwachs gab und er einfach nicht mehr sicher war.

Seine Schwungfedern fehlen virusbedingt, zudem hat er einige Megas, die aber vorerst vernachlässigt werden konnten.
Im Schwarm ist er gut angekommen und hat nach kurzer Zeit das Herz von Spreizbeinchen Mina erobern können.

Lotti aus Gelsenkirchen

Geschlecht: w
Schlupf: unbek.
Einzug: 2021
Farbe: wildfarben
Partner: Asuk und Mortimer


Die kleine wildfarbene Henne landete im Garten und zog sich dabei einen Schulterbruch zu. Noch am gleichen Tag wurde sie im Tierheim abgegeben, direkt dem vogelkundigen Tierarzt vorgestellt, der sie fachgerecht verband und gleich auch noch Trichomonaden fand. Soweit gut. Dann aber ging auf der Rückfahrt das Medikamententütchen verloren, es war Wochenende, die Kleine wog nur 28g und machte keinen guten Eindruck.

Am Samstagmorgen dann rief das befreundete Tierheim an, die Pflegestelle hatte das verlorene Medikament vorrätig und holte Lotti, so sollte sie nun heißen, auch direkt ab.
Sie bekam direkt Verstärkung erst in die Transportbox und nach zwei Tagen mit mehrmaliger Gewichtskontrolle konnte sie 4 Gramm schwerer in den Quarantänekäfig umziehen. Dort entledigte sie sich ihres Verbands, der nochmal erneuert werden musste, sie biss ihn wieder ab, und am Ende der Quarantäne war sie wieder soweit hergestellt, dass sie zu den Fliegern umziehen konnte.

Mortimer aus Gelsenkirchen (50%)

Geschlecht: m
Schlupf: unbek.
Einzug: 2021
Farbe: rainbow
Partnerin: Heidi


Die Platzanfrage für Morti kam über das gliche Tierheim, vor dem auch die sechs Küken ausgesetzt waren. Dieses mal bat das Tierheim die Abgabewillige, uns direkt zu kontaktieren. Und da Morti nun schon länger alleine saß, den dort vorhandenen Schwarm aber hörte und vermisste, musste es recht schnell gehen, damit er nicht noch länger vergeblich rufen musste.

Zuvor war Morti einer Bekannten zugeflogen, die den Hahn der Platzsuchenden gab. Die meldete den Fund und ging mit Morti gleich auch zum vogelkundigen Tierarzt. Die Praxis schickte ein Labor ein und man fand Mykoplasmose; die ist letztlich auch dafür verantwortlich, dass der hübsche Kerl in Gelsenkirchen landete, denn dort ist die Krankheit bekannt.

Im Fliegerschwarm kam er gleich an, und er fand auch gleich Lotti. Da Asuk sich nicht so richtig entscheiden kann, ob er nun Felicitas oder Lotti oder beide erfreuen darf, sucht sich Morti die dann jeweils allein sitzende Henne. Vielleicht klärt sich das alles irgendwann noch.

Mio aus Hannover

Geschlecht: m
Schlupf: 2021
Einzug: 2021
Farbe: blau



Mio zog mit seiner Freundin Mia in die Pflegestelle.
Er ist ein schüchterner, aber sehr fröhlicher Hahn. Er schätzt das ruhige Leben im Vogelzimmer und ist neben seiner Mia auch den alten Wellensittichen sehr zugetan.

Lia aus Lünen

Geschlecht: w
Schlupf: 2021
Einzug: 08/2021
Farbe: grün/gelb

Leni und Lia sind zwei der 6 Welli- Küken, die vor einem Tierheim ausgesetzt wurden. Weil die beiden unzertrennlich sind, durften sie zusammen nach Lünen ziehen. Neben der Gefiederstörung wurde bei Lia auch eine Fehlstellung des Flügels festgestellt, die wahrscheinlich durch einen alten Bruch hervorgerufen wurde. Seit ihrem Einzug sind ihr schon viele neue Federn gewachsen. Sie ist noch etwas schüchtern und schaut sich lieber erst einmal alles in Ruhe an. Zum Glück ist Freundin Leni an ihrer Seite und unterstützt sie.

Tom aus Lünen

Geschlecht: m
Schlupf: 2013
Einzug: 10/2021
Farbe:

Tom zog zusammen mit Bruder Tim in die Pflegestelle. Beide sind mit dem Circovirus infiziert. Dem hellblauen Tim ist PBFD stark anzusehen, Tom hingegen ist davon nichts anzumerken und er ist auch bedingt flugfähig. Außerdem stellten die Ärzte bei Tom einen 1,5cm großen Kropfstein fest, der unbedingt operativ entfernt werden musste. Kaum vorstellbar, wie er sich mit so einem großen Gebilde im Kropf gefühlt habe muss. Zum Glück verlief die Operation sehr gut und Tom konnte gleich danach wieder mit nach Hause. Er hat es sehr gut überstanden und kann sich jetzt erstmal mit Tim im neuen Schwarm einleben.

Mango aus Gelsenkirchen

Geschlecht: w
Schlupf: vor 2017
Einzug: 2021
Farbe: gelb
Partner:


Mango ist die Letzte aus einer Haltung, in der nach und nach all ihre Freunde verstarben. Für sie haben sich die liebevollen Vorbesitzer eine geschützte Haltung gewünscht, da sie den Eindruck hatten, sie sei in ihrer Sehfähigkeit eingeschränkt und deshalb sehr unsicher.

Zurückhaltend ist sie hier, aber gucken, fliegen und landen kann sie recht gut. Und Petrie findet sie auch ganz toll, aber Mango ziert sich noch etwas.

Pipone aus Hannover

Geschlecht: w
Schlupf: 2021
Einzug: 2021
Farbe: gelb



Pipone wurde von einer fürsorglichen Tierarztpraxis aus einem Zooladen befreit. Die anderen Wellensittiche mobbten sie dort wegen ihrer Blindheit.

So zog sie vorerst zu dem Praxisteam und wurde mehrere Wochen gegen Macrorhabdus behandelt. Nach der Genesung war sie bereit, in ihr eigenes Zuhause zu ziehen.

Pipone ist ein quirliger Sonnenschein. Man kann sie nur gern haben. Ihr einziges Manko ist, dass sie ständig in Bewegung ist und so Fotos fast unmöglich sind.

Ihre Blindheit gleicht sie durch Neugierde und Unerschrockenheit aus. Die Fußgängervoliere bietet ihr den Schutz, ihren Tatendrang auszuleben.

Lune aus Hannover

Geschlecht: w
Schlupf: ca. 2017
Einzug: 2019
Farbe: grün



Lune zog mit ihrer Schwester Sol in die Pflegestelle. Aufgrund veränderter Lebensumstände konnten sie nicht bei ihren Haltern bleiben.
Lune zeigte sich schon bei ihrer Ankunft als sehr gewitzte Henne. Sie nutzte jedes Schlupfloch, um aus dem Käfig zu entwischen. Gut, dass in der Pflegestelle alle Fenster im Vogelbereich gegen das Entfliegen gesichert sind.

Leider brachte sie auch einen ausgeprägten Pendelkropf mit, der ihr aber bisher keine Probleme bereitet. Viel schlimmer sind die häufigen Gelenksentzündungen, wenn sie nicht hormonell eingestellt ist.
Außerdem musste ihr Anfang 2021 der Legedarm entfernt werden. Er war hochgradig entzündet und es steckten mehrere Eier und Schichteier darin fest.
Leider scheint der Eierstock dennoch weiter Hormone zu produzieren, weswegen ihr ein Hormonchip implantiert wurde, damit sie keine freien Eier in die Bauchhöhle legt und der Organismus insgesamt zur Ruhe kommen kann.