Facebookgeschichten

Welttierschutztag 04.10.2022

Am heutigen Welttierschutztag denken wir an die tolle Arbeit, die unsere Pflegestellen tagtäglich leisten und freuen uns darüber wie vielen Wellies wir helfen und ein Zuhause geben konnten. All das ist nur mit Eurer tollen Unterstützung möglich und dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Heute wollen wir aber auch ganz besonders an die vielen Tiere erinnern, die nicht so ein Glück haben. Es gibt viel zu viele, die unter unwürdigen Bedingungen leben müssen. Sie sind ohne unser aller Hilfe verloren.

Bitte bleibt aufmerksam und schaut nicht weg… schaut in Eure Nachbarschaften, in Eure Freundeskreise, Eure Familien und helft mit, denen zu helfen, die sonst niemand sieht.

Der Himmel hat einen Engel wieder

Eve zog Ende 2019 bereits mit vielen Baustellen in die Pflegestelle Hannover.

Keiner dachte, dass ihr noch viel Zeit bleiben würde.

Doch sie belehrte uns eines Besseren. Eve zeigte sich als wahre Kämpferin und wollte ihr Leben in vollen Zügen geniessen.

Der grüne Peter durfte sich einen Platz in ihrem Herzen sichern und auch Hexe war sie eine gute Freundin bis zum Schluss.

Leider hatte Eve einen ausgeprägten Pendelkropf, der ihr in den letzten Monaten immer mehr Probleme bereitete. Sie erbrach sich immer wieder und musste wochenlang behandelt werden.

Dann war meist eine zeitlang Ruhe, bis es wieder losging. Zuletzt wurden die beschwerdefreien Phasen immer kürzer bis Eve einen besonders schweren Schub hatte.

Als sie Fieber bekam und schliesslich auch die Medikamente erbrach, ließen wir sie gehen.

Für eine völlig verwachsene Henne, die schon als Jungvogel einen dermaßen schlechten Start ins Leben hatte und durch diverse Hände gereicht wurde, ist sie mit ihren fast 10 Jahren wirklich alt geworden.

Nie hätten wir gedacht, dass wir doch noch so viel Zeit mit ihr haben würden.

Sie war eine wirkliche Kämpfernatur und auf ihre ganz eigene Art zauberhaft und wird so unvergessen bleiben…❤❤❤

Elli und Olli in Lünen

Elli und Olli sind schon ihr ganzes Leben zusammen. Was sie bisher erlebt haben, war nicht immer schön. Ihr erstes Lebensjahr verbrachten sie in einem kleinen Käfig, den man mit Frischhaltefolie umwickelt und mit Plastikefeu dekoriert hatte. Wie sich so etwas anfühlt möchte sich niemand vorstellen. Glücklicherweise wurden die zwei 2019 von den Vorbesitzern übernommen, die sie nun auch an die Lüner Pflegestelle vermittelt haben. 
Der türkisfarbene Olli kann wegen einer Fehlstellung des linken Flügels gar nicht fliegen. Vor einem Jahr war er auch noch schwer gestürzt, was seinen Zustand noch verschlechtert hatte. 
Elli, mit grünem Gefieder, kann etwas segeln und schafft auch schon mal 2 bis 3 Flügelschläge. Warum sie nicht fliegen kann, konnte nicht so richtig festgestellt werden. Zunächst bestand die Hoffnung, dass sich mit etwas Übung noch eine Verbesserung einstellen könnte, aber leider sieht es bis jetzt noch nicht danach aus. Aber wer weiß, vielleicht kann sie uns noch alle überraschen. 
Die zwei haben sich ganz toll in Lünen eingelebt und erkunden zu Fuß das ganze Zimmer. Besonders Olli ist dabei nicht im Geringsten ängstlich. Beide scheinen sich schon jetzt wohl zu fühlen. Es ist schön die zwei zusammen zu sehen, denn sie sind sehr lieb und glücklich miteinander. 
Wir freuen uns die beiden bei uns zu haben und wünschen Ihnen noch viele viele schöne Jahre bei den Lüner Hürdenwellies. 

Wenn die gemeinsame Zeit viel zu kurz war…

Mitte Juni machte sich die 2011 geschlüpfte Henne Ernie auf dem Weg in ein neues Leben nach Hannover.

Nachdem ihr Partnertier verstorben war, sollte sie nie wieder alleine sein und ihre letzte Zeit im Schwarm mit vielen anderen Handicap-Wellensittichen leben dürfen.

Ernie wurde bei den Vorbesitzern stets rührend versorgt. Bekam alles, was sich so ein Vogelherz nur wünschen kann.

Sie wurde perfekt medizinisch versorgt und nur so ist es zu erklären, dass sie trotz ausgeprägter Herz- und Leberschwäche und einer Rupferproblematik überhaupt so alt geworden ist.

Hier in der Pflegestelle angekommen zeigte sich schnell, dass sich Ernies Zustand nicht mehr bessern würde. Die neuen Herzmedikamente schlugen aber gut an und auch das Rupfen stellte sie für längere Zeit ein.

Das Leben im Fliegerschwarm war ihr aber (wohl aufgrund der Herzschwäche) zu viel. So zog sie zu den Fußgängern um, wo sie sich sehr wohl fühlte und schnell Anschluss fand.

Zu gerne hätten wir die hübsche Henne viel mehr fotografiert, aber aufgrund der zweimal täglichen Medikamentengaben fand sie ihre neue Federlose ziemlich ätzend und suchte stets das Weite, wenn sie mit der Kamera näher an die Voliere kam.

Zuletzt machte ihr das Herz immer mehr zu schaffen. Sie biss sich auch wieder die rechte Seite auf. Leider schlug die Behandlung nicht mehr richtig an und Ernies Zustand verschlechterte sich rapide. Am Samstagmorgen bemerkten wir, dass sich hier etwas in die ganz falsche Richtung entwickelte und am Nachmittag fanden wir sie bereits apathisch vor. So blieb nur, sie auf ihrem Weg zu begleiten.

Der trotz ihrer vielen körperlichen Baustellen unerwartete Abschied schmerzt uns Hinterbliebenen sehr.

Ernie war eine ganz besondere Henne. So viel ist klar. Bei uns hat sie jedenfalls bleibenden Eindruck hinterlassen… ❤ Mach´s gut, Ernie. Wir sehen uns wieder.

Tierheimfest in Stuhr

Nass, kalt, windig, so ist das Tierheimfest in Stuhr gestartet.

Unser Pavillon hat sich trotz extra vorheriger Imprägnierung als nicht tauglich erwiesen, es hielt dem Regen leider nicht stand. Schnell wurden wir und auch unser komplettes Equipment durchnässt, es wurde kalt und unsere Crew verkleinerte sich deshalb…

Das Tierheim reagierte schnell und ließ uns nicht im Regen stehen. Sie hatten noch eine Pavillon Plane, die sie uns netterweise geliehen haben und die wir nun schnell über unser Pavillon ziehen konnten. Jetzt wollten wir durchhalten und das Tierheim unterstützen, denn einige Stände waren bereits wegen des schlechten Wetters verschwunden, andere gar nicht erst erschienen… Das Stuhrer Tierheim hatte sich so viel Mühe gemacht und uns gebeten zu bleiben, was wir auch sehr gerne taten. Leider war dann doch bei dem Wetter wenig los, und dementsprechend auch wenige Interessenten für unseren Stand. Am Nachmittag besserte sich das Wetter etwas und so konnten doch einige Gespräche geführt werden.

Abends ging es dann ins Hotel …aufwärmen, duschen und alles trocknen.

Sonntags war die Laune deutlich besser. Mit langer Unterhose, 2 T-Shirts drunter und dicker Winterjacke ging’s wieder an den Stand. Das Wetter war uns zum Glück etwas wohlgesonnener. Ein kurzes Gewitter, Regen aber auch viele sonnige Abschnitte bestimmten den Sonntag. Einige Gespräche konnten geführt werden, einige Flyer waren zum Glück getrocknet und konnten an den Mann bzw. die Frau gebracht werden.

Alles in allem war es doch ein schönes Fest und wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Tierheim Arche Noah für die nette Betreuung und ganz besonders dafür, dass wir dabei sein durften.