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Abschied von Nikon

Heute nehmen wir Abschied von Nikon. Er war blind, saß länger alleine, weil der Partner verstorben war, bis wir eine Mitfahrgelegenheit fanden.

Nikon hatte entzündete Augen und machte uns häufiger Kummer. Jede Mauser war heftig für ihn.

Ursache war vielleicht auch eine Umfangsvermehrung in der Milz, die wir im September auf dem Röntgenbild entdeckten.

Zusammen mit der Atherosklerose hatte er keine gute Prognose.

Aber Nikon wollte leben und hatte mit Herzmedikamenten, Schmerzmitteln und Päppelbrei noch eine gute Zeit.

Am Wochenende noch haben wir ihn beim Spielen und Zwitschern beobachten können, obwohl ihm der wachsende Tumor deutlich anzumerken war.

In den letzten Tagen konnten wir das Tumorwachstum regelrecht fühlen. Gestern schlief Nikon nur noch und zeigte heute Morgen deutlich, dass er nicht mehr konnte.

Für uns ist es immer schwer, die Entscheidung über Leben und Tod zu treffen. Und Nikon war dazu ein ganz besonderer Vogel, der sich tief in unser Herz geschlichen hat.

10 Monate durften wir ihn begleiten und sind uns sicher, dass er uns eines Tages einen anderen bedürftigen Wellensittich schickt, der seinen Pflegeplatz einnehmen möchte.

Ohne die Abschiede könnten wir nicht so oft helfen. Das ist ein kleiner Trost…

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Trauer um Flipper

Wie bereits in den anderen Nachrufen beschrieben, waren die letzten Wochen für unsere Pflegestellen oft alles andere als einfach. So auch in Lünen.

Im Frühjahr 2021 kam Flipper zusammen mit Pitri in die Lüner Pflegestelle.

Pitri benötigte aufgrund seines Federverlustes und der daraus resultierenden erhöhten Sturzgefahr ein geeignetes Zuhause, wo man auf seine geänderten Bedürfnisse eingestellt war.

Da Flipper nicht alleine im altem Zuhause bleiben sollte, durfte er mit Pitri gemeinsam umziehen.

Beide waren damals bereits neun Jahre alt und waren nicht wirklich enge Freunde; es war wohl eher eine Art Zweckgemeinschaft.

So verwunderte es uns auch nicht sonderlich, dass sich beide im Schwarm schnell neue Freunde suchten.

Flipper, anfangs schüchtern, blühte immer mehr auf, genoss das Fliegen und Klettern mit seinen neuen Freunden.

Auffällig war seine Vorliebe für klimpernde Spielzeuge.

Zu unserer Freude fasste er immer mehr Vertrauen und seine Federlose durfte ihn mit Saaten vom Löffel verwöhnen. Ein besonderer Service in Lünen. 🥰

Im Alter von zwölf Jahren bekam der kleine Senior Probleme mit den Füßen. Arthrosebedingt konnte er mit seinen Zehen schlechter die Äste und Schaukeln umgreifen.

Neben einem Schmerzmedikament half ihm sein neues Sitzbrettchen, das er schnell seiner vorher geliebten Schlafschaukel vorzog.

Als die betreuende Tierärztin zuletzt eine Gicht diagnostizierte, entschloss sich unsere Pflegestellenbetreuerin in Absprache mit der Tierärztin dazu, den kleinen Flipper zu erlösen.

Diesen letzten Schritt geht man sicherlich nicht leichtfertig und er ist unsagbar schwer, aber Gicht ist auf der Schmerzskala wohl so ziemlich das Schlimmste, woran einer Wellensittich erkranken kann und es gibt leider keinerlei Chance auf Heilung.

„Lieber Flipper,

Als du mit Pitri bei mir ankamst, warst du sehr schüchtern und zurückhaltend. Wir durften dich bei deinen ersten Schritten begleiten und waren so erfreut, dass du dich so gut eingelebt hast. Selbst deine zurückhaltende Art uns Menschen gegenüber hast du bei mir und deinen neugewonnenen Freunden ablegen können. Es schien fast so, als wenn du dich mit deinem Vertrauen bei mir bedanken wolltest.

Ich habe dir die Zeit bei uns so schön wie nur irgendwie möglich gemacht.

Zwölf Jahre dürftest du alt werden und ich hätte mit dir gerne noch so viel mehr Zeit verbracht.

Die Diagnose Gicht kam für mich unerwartet und es blieb nur dich in Liebe gehen zu lassen.

Dein Schlafbrettchen ist noch an seinem Platz und du fehlst uns so sehr.

Dein “Gekecker“ wie ein kleiner Delphin habe ich noch immer im Ohr.

Sei dir deines festen Platzes in meinem Herzen und in meiner Erinnerung sicher, mein Engel.“

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Der nächste Frühling kommt ohne unser Schneeglöckchen…

Im Februar wären es fünf Jahre mit dir gewesen.

Wir holten dich aus einem Kinderzimmer, nachdem dein Partner in einer Turmvoliere im Garten erfroren war. Wie durch ein Wunder hattest du überlebt und die junge Familie entschied sich glücklicherweise für eine Abgabe.

Du hast mich von Anfang an verzaubert. Mir nie Ärger bereitet und warst vielen Hürdenwellies in den Jahren eine tolle Freundin und Partnerin.

Im August mussten wir uns das erste Mal ernsthaft Sorgen um dich machen. Du hattest abgebaut und bekamst schlecht Luft, deine Zehengelenke hatten sich alle gleichzeitig entzündet. Schon damals fürchteten wir um dein Leben, aber du hast dich wieder wie durch ein Wunder erholt und warst wieder fröhlich unterwegs.

Im Dezember ging der „Spuk“ wieder los, nur dass diesmal keine Gelenke beteiligt waren. Der Besuch bei unserem Vogelspezialisten hatte eine leichte Besserung gebracht. Du hast gekämpft und alles tapfer mitgemacht.

Es fiel uns so schwer, dich so krank zu sehen, aber „gehen“ wolltest du auf gar keinen Fall.

Du hast noch Weihnachten und Silvester mit uns verbracht und wolltest so gerne bei uns bleiben.

Aber als du nicht mehr richtig essen wolltest und nur noch schliefst, haben wir diesen letzten Weg abgekürzt.

Selbst in diesem Zustand hast du noch Widerstand geleistet und es brach uns das Herz. Qualvoll ersticken solltest du aber nicht und es gab keine Chance auf Heilung mehr.

Und auch wenn wir diesen Weg schon so oft mit unseren gefiederten Schützlingen gegangen sind, tut es jedes Mal so weh. Die Entscheidung, ein geliebtes Tier zu töten, auch wenn es vermeidbares Leid verhindert, ist mehr als hart.

Wir werden uns wohl nie daran gewöhnen.

Liebes Schneeglöckchen, wir bedanken uns für dein Vertrauen. Deine feengleiche Art werden wir sehr vermissen. Grüß dort oben bitte alle Vorausgegangenen im Himmelsschwarm.

Wir werden dich für immer in unserer Erinnerung und in unseren Herzen tragen. Danke, dass du bei uns warst.

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Tach!

Die anderen hier haben mich vorgeschickt, ich soll mich begrüßen und das Neue Jahr vorstellen oder so.

Also… ich heiße Asfar, das bedeutet „gelb“, werde dieses Jahr vier Jahre alt und bin kurz vor Weihnachten nach Gelsenkirchen gezogen.

Die ersten Tage waren ganz super, es gab immer leckere Hirse- und Gemüsesachen und für mich als Neuling auch sonst viel zu entdecken. Da hatte ich gar keine Zeit schüchtern zu sein.

Die Nacht heute war, äh… interessant. Wir konnten nicht wie sonst durch die Fenster durchgucken, aber ganz viel von draußen hören. Gewitter bestimmt. Wir sind aber alle trocken geblieben.

Ach ja, das hätte ich fast vergessen – ich bin sehr niedlich! Was die da hinter mir zu zweit an Niedlichkeit bringen, schaffe ich auch ganz allein. So!

`Ne Freundin hätte ich vielleicht aber auch gerne, oder einen besten Kumpel…

Jetzt kommt erst mal alle gut durch den Tag und ins Neue Jahr! Wenn Ihr Kopfschmerzen habt, das ist bestimmt wegen des Nachgewitter-Föhns.

Euer Asfar

Ist möglicherweise ein Bild von Papagei

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Ein buntes Feuerwerk der Emotionen

Wie für so viele war es auch für uns ein facettenreiches Jahr.

Oft voller Freude, aber auch voller Sorgen und trauriger Momente.

Umso mehr ist es uns ein Anliegen, das Jahr positiv zu beenden.

Mit diesem bunten Bild möchten wir uns mit euch von diesem Jahr verabschieden.

Fliegt alle gut rüber ins neue Jahr. ✨

„Hallo Ihr lieben Leut‘ da draußen

Wir lassen heut‘ zum Neuen Jahr

Die besten Wünsche zu Euch sausen

Es grüßt die ganze Vogelschar!“

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Schneeweißchen fliegt nun mit den Engeln

Schneeweißchen zog im Dezember 2018 nach Hannover.

Sie hatte einen starken Milbenbefall überlebt und sich in Fußgänger Tommy verliebt, mit dem sie gemeinsam einzog.

Die beiden waren ein inniges Paar.

Nachdem wir im Juni 2022 Tommy erlösen lassen mussten, schloss sie sich im September 2022 Suki an. Die beiden charakterlich sehr ähnlichen Hennen sah man oft zusammen sitzen.

Schneeweißchen war nie aufdringlich, gut gelaunt oder dösend, ging Streit immer aus dem Weg und genoss das freie Schwarmleben sehr.

Kurz vor Weihnachten machte ihr Herz sehr ungute Geräusche. Sie bekam Herzmedikamente und döste gerne auf der warmen Heizung.

Und auch wenn wir um jeden Vogel kämpfen und die besten Tierärzte konsultieren, können wir die Abschiede nicht verhindern.

Schneeweißchen schlief an Heiligabend für immer ein.

Es war eine wahrhaftig liebenswerte Henne, die nun sehr im Schwarmbild fehlt. Mach‘s gut, kleine Schönheit. Danke, dass wir dich fünf Jahre begleiten durften.

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Trauer um Bibi

Bibi zog im Oktober 2022 nach Hannover. Sie kam aus einem befreundeten Tierschutzverein und hatte einen Flügeltumor und drohte täglich zu verbluten.

Dieser konnte bei unserem Vogelspezialisten erfolgreich durch eine Teilamputation des Flügels entfernt werden und Bibi hatte ein wunderschönes Jahr im Schwarm.

Vor einigen Monaten begann sich ihr Federkleid zu lichten. Wir stellten sie dem Tierarzt vor. Vermutlich war es eine Kombination aus einer Hormon- und Federbildungsstörung. Bibi bekam einige Wochen spezielle Vitamine und Aminosäuren und bald war ihr bis auf das löchrige Federkleid nichts anzumerken.

In den letzten Tagen setze Bibi die Mauser stark zu. Dazu kam das wechselhafte Wetter.

Bibi bekam mehrmals täglich Kreislaufstabilisatoren und Päppelbrei mit Vitaminen und Aminosäuren.

Sie wirkte müde, frass aber gut und kuschelte viel mit ihrem Hellir unter der künstlichen Sonne.

Heute morgen fanden wir ihren leblosen Körper.

Ganz angekommen ist es noch nicht, dass diese lebenslustige Henne nicht mehr da ist.

Liebe Bibi, wir bedanken uns für dein Vertrauen und hoffen, dass wir in dem Jahr nach deiner Operation etwas davon gut machen konnten, was dir vorher durch Menschen widerfahren ist.

Du warst so eine zarte Persönlichkeit und stets so präsent. Wir werden dich immer im Herzen tragen.

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Danke!

Wir möchten uns heute ganz besonders bei allen bedanken, die unsere Arbeit durch ihre Unterstützung überhaupt erst möglich machen. 🙏

Vor allem unseren lieben Patentanten und Patenonkeln und den Menschen, die uns immer wieder mit Geld- und Sachspenden bedenken und natürlich auch für die rege Beteiligung beim Wunschzettel. 🙏

Aber auch für die vielen Herzen und lieben Kommentare, die ihr immer schreibt.

Dank euch durfte heute jeder Hürdenwelli ein Geschenk auspacken und sich anschließend den Bauch mit Leckereien vollschlagen.

Dass wir mit eurer Unterstützung auch in diesem Jahr wieder vielen alten, chronisch kranken oder gehandicapten Wellensittichen helfen konnten, ist das schönste Geschenk überhaupt.

Wir wünschen euch von Herzen angenehme und friedvolle Feiertage. 🌲🎅